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Ein strategischer Entscheid der Politischen Gemeinde

Der Gemeinderat hat dem Kauf der Liegenschaft Mühlbachstrasse 2 zugestimmt. Sie soll in den nächsten Jahren als Unterkunft für Asylsuchende genutzt werden.
Hanspeter Thurnherr
Das Haus bietet Platz für bis zu drei Familien von Asylsuchenden. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Das Haus bietet Platz für bis zu drei Familien von Asylsuchenden. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

«Die Liegenschaft wurde der Gemeinde zum Kauf angeboten. Die Gemeinde ist nach wie vor bemüht, geeigneten Wohnraum für die Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen», schreibt die Gemeinde im neuesten Newsletter. Zwar sei die Gemeinde nicht in akuter Not, was die Unterbringung ihr zugeteilter Asylbewerber anbelangt, sagt Ratsschreiber Werner Hefti auf Anfrage des W&O. Trotzdem wolle die Gemeinde vorbereitet sein. Denn im Haus könnten bis zu drei Familien untergebracht werden. Die Gemeinde Grabs ziele bei der Übernahme von Asylsuchenden vor allem auf Familien.

Doch hinter dem Kaufentscheid des Gemeinderates steht noch eine zweite, langfristige Überlegung. «Insbesondere die zentrale Lage und die Möglichkeit, die Liegenschaft nach Ablauf ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer für die weitere bauliche Entwicklung wieder freigeben zu können, gaben für den Gemeinderat den Ausschlag, einem Kauf zuzustimmen», heisst es im Newsletter weiter.

Die Gemeinde habe einen strategischen Kauf getätigt, präzisiert Werner Hefti. Die noch gut bewohnbare Liegenschaft in der Wohnzone 2 habe das Potenzial, «dass man in in 10 oder eher 15 Jahren mehr daraus machen kann.» Will heissen: So lange es geht, wird das Haus als Wohnraum genutzt. Eine Option sei dann die Liegenschaft zu Gunsten einer neuen Überbauung zu verkaufen oder im Baurecht zur Verfügung zu stellen, sagt Werner Hefti.

Doch dies ist vorläufig Zukunftsmusik. Während der an die Staatsstrasse angrenzende, rund 100jährige Gebäudeteil noch kleinere Renovationsarbeiten erfordert, steht der westliche Anbau sofort als Wohnraum zur Verfügung. Die Gemeinde konnte von einem Teil der Wohnungen praktisch sämtliches Inventar wie Möbel und Geschirr übernehmen. Vom Sozialamt beauftragte freiwillige Flüchtlingsbetreuer werden in den kommenden Wochen die noch nötigen Einrichtungen besorgen. Werner Hefti geht davon aus, dass erste Asylsuchende voraussichtlich noch vor Ende Jahr an der Mühlbachstrasse 2 einziehen könnten.

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