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«Ein König ohne Zepter»

Wir von hier

Der 35-jährige Mirco Rossi aus Sevelen hat aktuell einiges um die Ohren. Um alles unter einen Hut zu bringen, macht der Familienvater die Nacht zum Tag. Andrea Müntener hat sich mit dem angehenden Betriebswirtschafter unterhalten.

Grüezi Herr Rossi, wie geht es Ihnen?

Trotz allen Umständen geht es mir und meiner Familie gut. Unsere Tochter wurde vor drei Wochen an der Hüfte operiert und musste dabei ihre insgesamt zwanzigste Vollnarkose über sich ergehen lassen. Ihre acht Wochen Genesungszeit kann sie nur liegend verbringen. Das bedeutet: In unserem Wohnzimmer steht ein Pflegebett, im Esszimmer ein Liegerollstuhl und ihr Zimmer mussten wir komplett umstellen. Kurz um, ein kleines Chaos.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Schon seit meiner Geburt lebe ich im Werdenberg. Aufgewachsen bin ich in Weite und habe dort auch den grössten Teil meines bisherigen Lebens verbracht. Seit Ende 2011 sind wir in Sevelen zu Hause. Ich liebe das Leben auf dem Land! Immer wenn ich in Städte wie St. Gallen, Zürich oder Bern muss, nervt mich dort die hysterische Hektik und ich freue mich wieder auf zu Hause. Um komplett von der Hektik abschalten zu können, flüchten wir ins Ferienhaus meiner Schwiegereltern am Sevelerberg.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Vorderhand mit meiner Diplomarbeit zum Betriebswirtschafter. Ich habe noch ein paar Tage bis zum Abgabetermin und das eine oder andere ist noch nicht vollständig.

Was bedeutet für Sie Heimat?

Ganz nach Elvis Presley: «Home is where the heart is». Das ist der Ort, an den man immer wieder gerne zurück kommt. Dort, wo es nach Älplermaccaroni und Fondue riecht. Dort, wo Kühe geschmückt mit Blumen und Glocken von der Alp kommen. Dort, wo der König keinen Zepter und Gewaltmonopol erhält, sondern einen Stier – unsere Schweiz.

Worauf möchten Sie nicht verzichten?

Auf meine Familie und ganz besonders auf meine Frau. Meine Familie gibt mir den Ansporn um die nervenzehrenden und aufreibenden Situationen im Alltag, aber vor allem in der Politik zu meistern. Es ist für mich essenziell, dass ich mich in mein vertrautes Umfeld zurückziehen kann, um wieder Kraft zu tanken.

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