Ein Abschied und Neuwahlen

An der 21. HV des Diakonievereins Werdenberg wurde Vreni Karrer nach 21 Jahren als diakonische Mitarbeiterin verabschiedet und ihre Nachfolgerin Elke Pereyra begrüsst. Hanspeter Schwendener wurde in den Vorstand gewählt.

Hans Hidber
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Die scheidende Vreni Karrer (Mitte) mit ihrer Nachfolgerin Elke Pereyra und dem neuen Vorstandsmitglied Hanspeter Schwendener. (Bild: Hans Hidber)

Die scheidende Vreni Karrer (Mitte) mit ihrer Nachfolgerin Elke Pereyra und dem neuen Vorstandsmitglied Hanspeter Schwendener. (Bild: Hans Hidber)

BUCHS. Mit dem Loblied «Hab Dank von Herzen, Herr…» wurde im Kirchgemeindesaal in Räfis die 21. HV eröffnet. Präsident Christoph Buschor nahm sich die geschäftlichen Traktanden zügig vor. Am meisten beschäftigt sich der Vorstand derzeit mit der Suche nach neuen Räumlichkeiten für den Treffpunkt «Kafihalle» und die Lebensmittelabgabe. Es würden, so der Präsident, verschiedene Varianten geprüft.

Weiter beschäftigt sich der Vorstand auch mit der Frage, wie die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz gestaltet werden soll. Buschor dankte der Kirchgemeinde für die zur Verfügung gestellten Büroräumlichkeiten des Sekretariates.

Vielfältige Aufgaben

Die Berichte aus den verschiedenen Arbeitsbereichen zeugen von regen Aktivitäten des Vereins. Waltraud Eggenberger berichtete über ihre Ressorts Hospizgruppe und Treffpunkt Kafihalle. Die Hospizgruppe begleitete 26 Personen in über 560 Stunden. Seit Januar 2015 besteht der «Offene Trauertreff», der allen kostenlos und ohne Anmeldung offen steht, die um einen verstorbenen Menschen trauern. Die Treffen finden jeden 1. Donnerstag von 17.30 bis 19.30 Uhr und jeden 3. Montag im Monat von 9 bis 11 Uhr am Moosweg 1 in Buchs statt. Auch in den beliebten Treffpunkt Kafihalle kommen immer wieder neue Besucher. Zu den Arbeitsgebieten von Vreni Karrer gehören der Besuchsdienst, zu dem neu fünf Personen gestossen sind und «frischen Wind» in die Besuchsdienstgruppe gebracht haben. Von der Lebensmittelabgabe (Leba) profitieren rund 200 Personen; es wurden einige hundert Kilo Lebensmittel abgegeben. Schliesslich gab es wiederum viele schöne Begegnungen beim Mittagstisch und Singen für Senioren.

Schwendener neu im Vorstand

Die von Kassier Willi Rupper präsentierte Jahresrechnung, die eine Bilanzsumme von rund 197 500 Franken und einen Vorschlag von 5100 Franken aufweist, wurde diskussionslos genehmigt, ebenso das Budget mit einem veranschlagten Verlust von 13 500 Franken. Diakon Hanspeter Schwendener wurde einstimmig als Nachfolger des demissionierenden bisherigen Beisitzers Pfarrer Marco Wildi als Vertreter der Evangelischen Kirchgemeinde in den Vorstand gewählt. Der Präsident verdankte die langjährige Mitarbeit von Marco Wildi und hiess Hanspeter Schwendener im Vorstandsgremium herzlich willkommen. Er wird sich vor allem der Seniorenarbeit widmen.

Ein Abschied mit Wehmut

Im Rahmen eines Apéros wurde Vreni Karrer nach 21 Jahren intensiven Engagements für den Diakonieverein in den verdienten Ruhestand verabschiedet. «Sie war mit ihren vielseitigen Talenten, ihrer grossen Aufbauarbeit, ihrem Einsatz für benachteiligte Mitmenschen, ihrer Fähigkeit, auch andere zu motivieren, ein richtiger «Multiplikator», so Präsident Christoph Buschor. In bewegten Worten dankte Vreni Karrer für das Vertrauen und die Ermutigung, die sie in all den Jahren erfahren durfte. Der Abschied falle ihr nicht leicht, vor allem werde sie die vielen berührenden Begegnungen mit den Betagten im Haus Wieden vermissen. Ihre Nachfolgerin Elke Pereyra brauchte der Präsident nicht mehr gross vorzustellen, ist sie doch bereits seit dem November in fliessender Einarbeitung und den meisten schon bekannt. «Sie ist aber im Verein bisher noch nie offiziell begrüsst worden», was jetzt nun nachgeholt wurde. Die neue diakonische Mitarbeiterin dankte für ihre gute Aufnahme und zeigte sich von der bisher geleisteten vielfältigen Aufbauarbeit beeindruckt: «Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg mit euch.»