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Ein 600 Seiten dicker, raffinierter Roman in historischem Kleid

VADUZ/WERDENBERG. Doris Röckle-Vetsch aus Vaduz veröffentlicht am 2. September mit dem Titel «Die Flucht der Magd» ihren neuen historischen Roman. Als Inspiration und Schauplatz für das 600 Seiten starke Werk hat sie die Burg Hohensax in Sax gewählt.
Armando Bianco

VADUZ/WERDENBERG. Doris Röckle-Vetsch aus Vaduz veröffentlicht am 2. September mit dem Titel «Die Flucht der Magd» ihren neuen historischen Roman. Als Inspiration und Schauplatz für das 600 Seiten starke Werk hat sie die Burg Hohensax in Sax gewählt. Mehrere Jahre hat die gebürtige Buchserin an dieser Publikation gearbeitet, unzählige Stunden davon in die Recherche gesteckt. Herausgekommen ist ein opulenter, raffiniert und kurzweilig erzählter historischer Roman.

Mystik im Alpenrheintal

Die Autorin ist seit jeher fasziniert von der Mystik im Alpenrheintal mit seinen zahlreichen Schlössern und Burgen. Ihre Faszination konnte sie früh und unbeschwert ausleben, hat sie doch die halbe Kindheit im und ums Schloss Werdenberg verbracht. Die geschichtliche Thematik hat Doris Röckle-Vetsch nie mehr losgelassen, auch nicht, als sie auf die andere Seite des Rheins gezogen ist. Auf der Landkarte entstand dadurch zwar eine Distanz, im Herzen ist Doris Röckle-Vetsch aber stets nahe an der Region Werdenberg und ihren Burgen geblieben.

«Geschichte hat mich immer sehr interessiert, vor allem Burgen und Ruinen und Schlösser», sagt die Autorin im Gespräch mit dem W&O. «Und davon haben wir hier im Rheintal ja genug.» Mit ihrem monumentalen Werk will die 53-Jährige eben diesen Teil der Geschichte des Rheintals und seiner Burgen und Schlösser in die Welt hinaustragen. Die Publikation soll nicht nur Lesevergnügen bereiten, sie soll auch einen bildenden Hintergrund haben. «Ich versuche, den Figuren sowohl etwas Menschliches als auch etwas Geheimnisvolles zu verleihen.»

Erholung, Ablenkung, Lust

Lanciert wurde die schreiberische Laufbahn von Doris Röckle-Vetsch mit dem Sieg am Literaturwettbewerb des Vereins Schloss Werdenberg. Das war im Jahr 2010, bereits einige Jahre früher konnte sie in Liechtenstein mit einer Kurzgeschichte ebenfalls einen Erfolg erzielen, weitere folgten.

«Schreiben und Lesen sind meine fortwährenden Leidenschaften», sagt die Liechtensteiner Frohnatur mit Werdenberger Wurzeln. Ihre Schreiblust setzt sie auch immer wieder in Kurzgeschichten um. Die Schilderungen der Autorin lassen einen vermuten, dass Doris Röckle-Vetsch in einen eigenen Kosmos eintaucht, sobald sie ihre Hände auf die Tastatur legt. Der Schreibprozess ist für sie Erholung, Ablenkung und Lust zugleich.

Ganz ohne Probeleser

Ihren Roman hat sie übrigens keinem Probeleser vorgelegt, entgegen ihren Gepflogenheiten beim Verfassen von Kurzgeschichten. Warum keine Probeleser? «Sei es, weil ich auf meine Darsteller, meine Figuren keine Kritik kommen lassen wollte, oder vielleicht auch deshalb, weil ich mein Umfeld ganz einfach überraschen wollte.»

Die Medizinische Praxisassistentin will schon bald nachlegen und ein weiteres Buch veröffentlichen. Dabei bleibt die Autorin ihren Wurzeln und ihrer Absicht treu, denn: «Ich habe mir zum Ziel gesetzt, über jede Burg oder Ruine in unserer Region eine Geschichte zu schreiben.» Das sind bekanntlich viele...

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