Echte Bedingungen für Übungen

Am Mittwoch und Donnerstag führte die Feuerwehr Buchs im Auftrag der Feuerwehrkoordination Ost und des Amtes für Feuerschutz den Kurs «Strassenrettungsstützpunkte auf Autobahnen» durch. Geübt wurde unter realen Bedingungen.

Hansruedi Rohrer
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Das Dach dieses «Unfallautos» wurde abgetrennt, um den Fahrer vorsichtig und ungehindert zu bergen. (Bilder: Hansruedi Rohrer)

Das Dach dieses «Unfallautos» wurde abgetrennt, um den Fahrer vorsichtig und ungehindert zu bergen. (Bilder: Hansruedi Rohrer)

BUCHS. Bei Strassenrettungen auf Autobahnen dürfen punkto Sicherheit keine Kompromisse eingegangen werden. So wurden die Übungen auf der Autobahn zwischen Buchs und Haag unter Echtbedingungen durchgeführt. Damit fanden die Feuerwehrleute an Ort und Stelle Situationen mit Ernstfallcharakter vor. Die verwendeten Abbruchautos waren entsprechend vorbereitet und aufgestellt worden.

Ziel des Kurses war nicht die Grundausbildung, sondern der Erfahrungsaustausch, Tips und Innovationen, welche im Zusammenhang mit einer erfolgreichen Strassenrettung standen. Die 65 Teilnehmenden aus den Kantonen St. Gallen, Appenzell, Thurgau, Schaffhausen, Glarus sowie dem Fürstentum Liechtenstein wurden denn auch von sechs Klassenlehrern unterrichtet, die aus der Praxis schöpfen können.

Die Infrastruktur für die beiden Tage, verbunden mit einem grossen Aufwand, wurde von der Feuerwehr Buchs unter der Leitung des Kursadjutanten Marcel Senn bewältigt. Nur schon die 65 benötigten Abbruchautos jeweils am richtigen Ort zu plazieren und wieder zu entsorgen, bedeutete eine logistische Herausforderung.

Kurskommandant war Stefan Kramer, die technische Leitung hatte Walter Seglias inne, und Kursinspektor Titus Mesmer kontrollierte den Kurs im Namen aller Inspektorate. Übungsorte gab es noch an verschiedenen anderen Stellen in Buchs.

Mittels Spezialhandsäge wird die Frontscheibe durchschnitten.

Mittels Spezialhandsäge wird die Frontscheibe durchschnitten.

Einsatz des Spreizwerkzeugs an der Hecktüre, damit der «Verletzte» aus dem Auto geholt werden kann.

Einsatz des Spreizwerkzeugs an der Hecktüre, damit der «Verletzte» aus dem Auto geholt werden kann.

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