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E-Voting: Zweifel an der Sicherheit

St. Gallen/Grabs Am Sonntag werden einige Pilotgemeinden wieder elektronisch abstimmen. Zweifel an der Sicherheit bleiben. Aus dem Kantonsrat hat dazu Sascha Schmid (SVP, Grabs) kritische Fragen gestellt. Ähnliche Vorstösse gibt es in anderen Kantonsparlamenten und auch im Nationalrat. Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der digitalen Stimmabgabe seien berechtigter denn je, schreibt Schmid. Er verweist auf eine Hacker-Veranstaltung, an der E-Voting-Systeme teilweise in weniger als zwei Stunden geknackt worden seien. Man müsse sich fragen, ob 2019 wirklich der geeignete Zeitpunkt für eine flächendeckende Einführung sei. Auf dem Spiel stehe nichts weniger als das Fundament der Demokratie.

Die Sicherheit von elektronischen Abstimmungen beschäftigt auch den Rapperswiler FDP-Nationalrat Marcel Dobler. Er rät in einer Motion, die E-Voting-Systeme «als vertrauensbildende Massnahmen» einem Härtetest zu unterziehen. Konkret schlägt er einen Wettbewerb mit einem Preisgeld von 250000 Franken pro Stimmverfälschung oder maximal einer Million Franken vor. (sda)

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