Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Drohne filmte nicht den Unfall

Buchs Mit einer Drohne sind am 14. Oktober nahe dem Unglücksplatz am Bahnhof Buchs, an dem ein Jugendlicher durch einen Starkstromschlag schwer verletzt worden ist, Aufnahmen gemacht worden. Dies just, während die Rettungskräfte ihre Arbeit taten und der Rega-Helikopter landete und startete.

Das berichtete gestern Freitag «20 Minuten online». Augenzeugen zeigten sich gegenüber dem Portal verärgert über den Drohnenpiloten, dessen Aufnahmen und die Gefahr für die Helibesatzung. Gian Andrea Rezzoli von der St. Galler Kantonspolizei erläuterte gestern auf Anfrage des W&O, dass der Drohnenpilot nicht die Unfallstelle gefilmt habe, sondern etwas anderes. Das habe die Sichtung der Aufnahmen durch die Polizei gezeigt. Er habe von Dritten den Auftrag gehabt, in der Nähe Filmaufnahmen zu machen, die nichts mit dem Unfall zu tun hatten, betonte der Polizeisprecher.

Auch aus Sicht der Rega hat der Drohnenflug keine Auswirkungen auf die Versorgung des Verunfallten gehabt. Beim An- und Abflug des Helikopters sei der Luftraum frei gewesen. «20 Minuten online» zitierte Rega-Sprecherin Ariane Lendenmann wie folgt: Kurz vor dem Start des Helikopters habe sich im ­Umkreis von wenigen Hundert Metern eine Drohne in der Luft befunden. Als der Drohnenpilot auf den Helikopter aufmerksam geworden sei, habe er seinen Flug abgebrochen. Rezzolis Fazit: «Es handelte sich nicht um einen Schaulustigen.» (ts)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.