Dorfturnier feierte Geburtstag

Alle Jahre wieder findet in Grabs das Unihockeyturnier statt. Auch zum 20-Jahr-Jubiläum hat sich nicht allzu viel geändert. Die Arbeitsaufteilung – die Rangers im Spielbetrieb, die Männerriege im kulinarischen Sektor – war wie gewohnt.

Michael Vetsch
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Der Passweg ist zu, alleine gegen drei Gegner wird nun der Torerfolg gesucht.

Der Passweg ist zu, alleine gegen drei Gegner wird nun der Torerfolg gesucht.

Am Samstagmorgen, kurz nach zehn Uhr, starteten die ersten Spiele der Allerjüngsten. Die Halle füllte sich schon einige Zeit vor dem Beginn dieser Partien. Nicht nur die Kinder waren voller Vorfreude, auch die Eltern freuten sich auf die unterhaltsamen Spiele. «Dieses Jahr hatten wir einen Drittel mehr Anmeldungen bei den 1.- bis 3.-Klässlern», freut sich der langjährige Organisator der Spiele, Hans Sturzenegger, seines Zeichens selbst auch ein erfolgreicher Unihockeyspieler: «Dies verdanken wir ganz klar den Schulen, welche sich sehr fest für uns einsetzen und teilweise auch selber Teams bilden und diese am Turniertag dann auch betreuen.»

Über alle Kategorien, bezogen auf die Anmeldungen, gäbe es keine überdurchschnittliche Zahlen, zumal dieses Jahr keine Frauen-Gruppe gespielt werden könne. «Es haben sich einfach zu wenig Teams angemeldet – wir mussten diese Kategorie dieses Jahr leider absagen und hoffen aber sehr fest, dass wir nächstes Jahr wieder mit mehr Frauenteams rechnen dürfen», meint Sturzenegger zur Gruppeneinteilung.

Torhüter mit Stock und mehr Zeit beim Freistoss

Nachdem die Kleinsten ihre Spiele dann allesamt bestritten hatten, ging es weiter mit den etwas Grösseren und schliesslich folgten dann am Abend die Aktiven Männer-Teams. Auch dieses Jahr gab es etliche gute Teams und zeitweise war es wirklich schön, den Spielzügen zu folgen.

«Am Anfang dieses Turniers, vor 20 Jahren, gab es noch viel weniger Teilnehmer. Vor allem war damals das Niveau auch noch viel ausgeglichener – heute hat ja jedes Team mindestens ein Unihockeyspieler», schaut Thomas Eggenberger, einer der Gründungsmitglieder von den UHC Rangers Grabs-Werdenberg, zurück. «Zudem galten damals auch noch ganz andere Regeln», lacht Eggenberger und fügt an: «Der Torhüter hatte noch einen Stock. Oder beim Freistoss wurde immer noch angepfiffen. Man hatte also noch Zeit, sich zu orientieren und sich aufzustellen, heute geht ja alles viel schneller.»

Als ein weiteres Highlight vom Wochenende ist sicherlich die Bar zu werten. Im Verlaufe des Abends öffnete sie und bot sämtliche Getränke an. So manch ein Spieler der Erwachsenen entschied sich, nach Abschluss der Spiele noch auf einen Sprung auf die Bühne. «Für uns ist das Dorfturnier definitiv ein sehr wichtiger Anlass. Wir können viel Werbung machen und es ist finanziell gesehen natürlich unser grösster Posten», meint Rangers-Präsident Sebastian Linke. Derselben Meinung ist OK-Präsident Andreas Calouri: «Für uns ist dies auch ein sehr guter Moment, um für den Verein Geld einzunehmen und uns zu zeigen.»

Kategorie A: 1. Die 6 Fragezeichen. 2. Teamwork. 3. Niki's Crew. 4. Die fantastischen 6.

Kategorie B: 1. GC Zürich. 2. Feld Tigers. 3. Mein Lieblingsteam. 4. •Baum.

Kategorie C: 1. Premiumpatchwork. 2. Zu spät. 3. Pokemonkeys. 4. Hockey Jocks.

Kategorie D: 1. Stars. 2. Öllepudeli. 3. Teamgeister. 4. Habakuk.

Kategorie E: 1. MR Grabs I. 2. PSCB. 3. UHCS Pläuschler. 4. MR Grabs II.

Kategorie F: 1. Pända Pända. 2. Die 6 Champions. 3. Go Girls. 4. 6 Girls.

Der Fokus der Spielerinnen liegt auf dem weissen Ball. (Bilder: Michael Vetsch)

Der Fokus der Spielerinnen liegt auf dem weissen Ball. (Bilder: Michael Vetsch)

Die Stars des Abends: David Müller vom Siegerteam bei den Herren Aktive (rechts) und Adrian Altherr.

Die Stars des Abends: David Müller vom Siegerteam bei den Herren Aktive (rechts) und Adrian Altherr.

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