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Dorfkorporation Weite investiert in Glasfasernetz

Weite Die Dorfkorporation Weite (DKW) hat an ihrer Bürgerversammlung vom Donnerstagabend im Schulhaus Weite alle Anträge des Verwaltungsrates einstimmig genehmigt.

Die genehmigte Rechnung 2016 weist, nach zusätzlichen Ab­schreibungen von 108 969 Franken, einen Ertragsüberschuss von 148 276 Franken aus. Ohne diese Zusatzabschreibungen wäre das Ergebnis um 110 000 Franken besser ausgefallen als budgetiert. Die Besserstellung resultierte hauptsächlich aus dem Strom­verkauf, der höher war als veranschlagt.

Im Geschäftsjahr 2016 hat die Dorfkorporation Weite netto rund 39 000 Franken investiert. Gegenüber dem Investitions­budget konnten der Ersatz der Steuerung Wasserversorgung nicht umgesetzt und grosse Teile des Pumpwerks Cholau als auch die Trafostation Altguet/Neu­guet noch nicht realisiert werden. Beides ist nun für das laufende Jahr 2017 vorgesehen.

2017 sollen 601 900 Franken investiert werden

Der Voranschlag für das Jahr 2017 wurde an der Bürger­versammlung einstimmig genehmigt. Er sieht einen Ertragsüberschuss von 157 900 Franken vor. Geplant sind Nettoinvestitionen von 601 900 Franken, 301 900 für die Wasserversorgung und 300 000 für die Stromversorgung. Für die Erneuerung der Steuerung Wasserversorgung sind 140 000 Franken budgetiert, für die neue Pumpstation Cholau in Plattis 320 000 Franken. Dieser Kredit ist bereits an der Bürgerversammlung 2015 bewilligt worden. Neue Umweltvorschriften haben das Projekt stark verzögert. Deshalb sieht der DKW-Verwaltungsrat als einzige Lösung den Neubau einer grösseren Trafo­station Altguet/Neuguet mit dem verlangten Abstand zu Wald, Gewässer und Naturschutzgebiet. Der Verwaltungsrat hofft, das aufwendige Bewilligungsverfahren noch dieses Jahr bis zur Baubewilligung führen zu können.

Glasfasernetz soll in drei Etappen realisiert werden

Im Bereich Stromversorgung wurde ein mit einem Gutachten gestellter Kreditantrag des Verwaltungsrates über 450 000 Franken genehmigt. Er umfasst drei Etappen für die Realisierung eines Glasfasernetzes im ganzen Versorgungsgebiet der Dorf­korporation Weite. Dieses steht einerseits in Zusammenhang mit der in den nächsten Jahren an­stehenden Liberalisierung des Strombezuges, die eine auto­matische Kundenverwaltung notwendig macht. Andererseits können mit dem Glasfasernetz auch die Steuerung der Wasserversorgung, die Fern-Zählerablesungen für Strom und Wasser und die ­dezentrale Steuerung der Transformatorenstationen umgesetzt werden. Im laufenden Jahr 2017 soll für veranschlagte 140 000 Franken die erste der drei Etappen des Glasfasernetzes verwirklicht werden.

An der Bürgerversammlung erfolgte zudem die Ersatzwahl eines Mitglieds der Geschäftsprüfungskommission. Für den zurücktretenden Marco Belleri wurde neu Pascal Osterwalder gewählt. (ts)

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