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DIEPOLDSAU: Batteriesäure lief aus

Schweizer Zöllner stellten kürzlich bei einem ­Gefahrguttransport schwerwiegende Mängel fest.
Die Ladung mit den tropfenden Batterien liegt lose in der Mulde. (Bild: PD)

Die Ladung mit den tropfenden Batterien liegt lose in der Mulde. (Bild: PD)

Bei der Kontrolle stellten Mitarbeitende des Schweizer Zolls an einem deutschen Lastwagen fest, dass eine offenbar ätzende Flüssigkeit aus dem LKW-Auflieger auf die Strasse tropfte. Ursache dafür waren die geladenen beschädigten Autobatterien, aus denen Batteriesäure austrat. Die Batterien waren lose in die Mulde geworfen worden.

Für Gefahrguttransporte solcher Art müssen speziell ab­gedichtete Behältnisse verwendet werden. Zur weiteren Überprüfung wurden das kantonale Amt für Umweltschutz und die ­Kantonspolizei St. Gallen beigezogen. Es stellte sich heraus, dass das Umladen vor Ort gefährlicher gewesen wäre, als ein kontrollierter Transport zu einem grenznahen Recyclingunternehmen. Gemäss weiteren Abklärungen wäre ohne die Intervention des Zolls die ganze Ladung noch rund 500 Kilo­meter weit ins österreichische Bundesland Kärnten transportiert worden. Gegen den Fahrer und das Transportunternehmen wurde ein Strafverfahren eröffnet. (wo)

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