«Die Wertschätzung ist am wichtigsten»

Gams Seit eineinhalb Jahren wohnt Mirjam Michel in Gams. Vom Flugblatt, auf dem Interessierte für das Schulratspräsidium in ihrer neuen Heimat gesucht wurden, hat sie sich spontan angesprochen gefühlt und sich bei Beni Dürr gemeldet. So kam es, dass am Montagabend ihre Kandidatur eingereicht wurde.

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Mirjam Michel kandidiert für das Schulratspräsidium. (Bild: PD)

Mirjam Michel kandidiert für das Schulratspräsidium. (Bild: PD)

Gams Seit eineinhalb Jahren wohnt Mirjam Michel in Gams. Vom Flugblatt, auf dem Interessierte für das Schulratspräsidium in ihrer neuen Heimat gesucht wurden, hat sie sich spontan angesprochen gefühlt und sich bei Beni Dürr gemeldet. So kam es, dass am Montagabend ihre Kandidatur eingereicht wurde.

Die 50jährige Mirjam Michel wuchs in Niederuzwil auf, sie lernte Technische Zeichnerin und arbeitet heute als Pflegehelferin im Altersheim Gärbi in Sevelen. Der Mutter von vier erwachsenen Kindern liegt die Schule als erste Stufe der Bildung sehr am Herzen. «Darum würde ich mich auch gerne in der Schule engagieren», sagte sie auf Anfrage des W&O. Während ihrer Zeit in Degersheim habe sie an verschiedenen Projekten für Kinder und Jugendliche mitgearbeitet, «zudem ist mein Partner Lehrer, und auch in der Familie gibt es einige Lehrer». Sie sei also mit der Materie durchaus vertraut.

Zusammen mit ihrem Ex-Mann hat Mirjam Michel in Degersheim die Firma MTM Mühlenbau AG gegründet und aufgebaut und war dabei in der Planung, der Buchhaltung und mit Kundenkontakten betraut.

«Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen», liess sie verlauten. Als Schulratspräsidentin sei «die Wertschätzung gegenüber Kindern, Lehrerinnen und Lehrern und gegenüber den Eltern wohl am wichtigsten» für eine erfolgreiche Arbeit.

Mirjam Michel betritt im bevorstehenden Wahlkampf Neuland, wird aber auf die Unterstützung von Beni Dürr zählen können. Sie sieht die kommenden Wochen gelassen, «denn ich habe nichts zu verlieren». (she)