Die Titanic steht im Trockendock

Seit Dienstag ist die «Crew» der Titanic vor Ort in Walenstadt dabei, sich für das neue Musical auf der Seebühne vorzubereiten. In See sticht der Luxusdampfer bei der Premiere am 22. Juli.

Reto Vincenz
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Bereit für das romantische Bühnenerlebnis: Die Hauptdarsteller Christoph Wettstein, Eveline Suter und der Gamser Patric Scott (von links) freuen sich auf die erneute Zusammenarbeit am Ufer des Walensees. (Bild: swiss-image.ch/Andy Mettler)

Bereit für das romantische Bühnenerlebnis: Die Hauptdarsteller Christoph Wettstein, Eveline Suter und der Gamser Patric Scott (von links) freuen sich auf die erneute Zusammenarbeit am Ufer des Walensees. (Bild: swiss-image.ch/Andy Mettler)

WALENSTADT. Am Montag begann der Aufbau, am Dienstag traf der Cast von «Titanic – Das Musical» in Walenstadt ein. Vorerst in der Mehrzweckhalle, später dann auf der Bühne werden sich die rund 25 Profi-Darsteller unter der Regie von Stanislav Moša sechs Wochen intensiv auf die insgesamt achte Produktion der Walenseebühne vorbereiten. Moša ist Direktor des Stadttheaters Brno, inszenierte in Walenstadt bereits «My Fair Lady» und erhielt dafür ausgezeichnete Kritiken. Zu seinen «Schützlingen» werden in diesem Jahre wieder viele bekannte Gesichter gehören, darunter Eveline Suter, Christoph Wettstein, Alexander Franzen oder der Gamser Patric Scott.

Erstmals mit Dach

Zu einem Novum wird es ab dem 22. Juli bei der Zuschauertribüne kommen: Sie wird erstmals überdacht. Die Konstruktion, die bereits gestern Mittwoch fertiggestellt wurde, hat eine Firsthöhe von rund 14 und eine Spannbreite von 50 Metern. Der Innenbereich kommt komplett ohne Stützen aus. Gemäss Produzent Marco Wyss wurde in der Branche noch nie zuvor eine Outdoor-Tribüne in dieser Grössenordnung überdacht. Sie bietet 1700 Personen Platz.

2008 im Tief

Die Walenseebühne feiert 2015 ihr zehnjähriges Bestehen. Gezeigt wurden je zweimal «Heidi 1» und «Heidi 2», «Die Schwarzen Brüder», «Tell» und «My Fair Lady».

Die Geschichte, die das Musical bisher geschrieben hat, ist ein beständiges Auf und Ab. Zu den Höhepunkten gehören die ersten drei «Heidi-Jahre» und das rundum gelungene «My Fair Lady». Ihre schwärzeste Stunde erlebten die Beteiligten im 2008, als sie um das finanzielle Überleben der Bühne kämpfen mussten.

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