Die Tektonikarena Sardona setzt Jahrmillionen neu in Szene

SARGANSERLAND. Im Projekt «Sardona-aktiv» geht es mit grossen Schritten vorwärts: Nach mehrjähriger Vorarbeit werden diesen Sommer die ersten Inszenierungen rund um das Unesco-Welterbe Tektonikarena Sardona sicht- und erlebbar.

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Die Tektonikarena Sardona birgt viele Geheimnisse: Im Bild Wanderer unterwegs auf der Geo-Galerie am Flumserberg. (Bild: pd)

Die Tektonikarena Sardona birgt viele Geheimnisse: Im Bild Wanderer unterwegs auf der Geo-Galerie am Flumserberg. (Bild: pd)

SARGANSERLAND. Im Projekt «Sardona-aktiv» geht es mit grossen Schritten vorwärts: Nach mehrjähriger Vorarbeit werden diesen Sommer die ersten Inszenierungen rund um das Unesco-Welterbe Tektonikarena Sardona sicht- und erlebbar. Einer von vielen Höhepunkten wird die Einweihung der neuen Geo-Galerie am Flumserberg durch den designierten Regierungsratspräsidenten des Kantons St. Gallen, Benedikt Würth. Zudem werden durch die Projektträgerschaft weitere Projekte, unter anderem in Flims und Elm, erarbeitet, heisst es in einer Medienmitteilung.

Den Anfang macht am Freitag, 22. Mai, die Eröffnung des Geo-Infopunkts Windegg im Taminatal. Das Welterbe Sardona heisst Besucherinnen und Besucher mit neuen Sitzmöglichkeiten sowie einem Findling zum Klettern willkommen. Zusammen mit dem installierten Blickrichter auf die Glarner Hauptüberschiebung hilft eine Infotafel, diese geologische Einzigartigkeit zu erspähen und zu verstehen. Ende Juni folgt dann die Eröffnung des teilweise neu angelegten Geo-Phänomene-Themenweges, der die Wanderer in der Tourismusregion Glarus Nord vom Kerenzerberg auf die Fronalp führt.

Das wohl grösste Fest findet am 10. August auf dem Maschgenkamm am Flumserberg statt. Dann weiht Benedikt Würth, designierter Regierungsratspräsident des Kantons St. Gallen, die neue Geo-Galerie Flumserberg ein. Der Namen kommt nicht von ungefähr: Auf dem vier Kilometer langen Weg gibt es für Jung und Alt einiges zu bestaunen. Aneinandergereiht wie in einer Kunstgalerie kann man auf dem kinderwagentauglichen und teilweise auch rollstuhlgängigen Höhenweg Versteinerungen und Verwitterungsphänomene bestaunen und berühren. Geologie wird nicht nur sichtbar – sondern erlebbar, heisst es in den Unterlagen weiter. (pd)