Die St. Galler Regierung hält an ihren Wachstumszielen fest

ST. GALLEN. Die Kantonsregierung hat für die kantonale Richtplanung ein mittleres Bevölkerungswachstum festgelegt. Damit korrigiert sie einen Beschluss des Kantonsrats, der ein höheres Wachstum und damit auch grössere Bauzonen wollte.

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ST. GALLEN. Die Kantonsregierung hat für die kantonale Richtplanung ein mittleres Bevölkerungswachstum festgelegt. Damit korrigiert sie einen Beschluss des Kantonsrats, der ein höheres Wachstum und damit auch grössere Bauzonen wollte. Seit der Abstimmung vom November ist wieder die Regierung für die Richtplanung zuständig. Über die Wachstumsziele für die Richtplanung hatte sich ab dem Herbst 2014 ein rund einjähriges Tauziehen entwickelt. Nun ist die Auseinandersetzung beendet: Am Mittwoch gab die Regierung bekannt, dass sie für den Kanton von einem mittleren Bevölkerungswachstum ausgeht. Aufgrund dieser Annahme werden nun die Siedlungsgebiete und Bauzonen berechnet, heisst es in der gestern publizierten Medienmitteilung weiter.

In Zahlen bedeutet dies, dass die Wohnbevölkerung im Kanton St. Gallen bis 2030 um 40 000 Personen zunehmen könnte und bis 2040 um 50 000 Personen. Ende 2014 lebten im Kanton St. Gallen laut der Fachstelle für Statistik 495 824 Personen. Das nun bekanntgegebene Wachstumsziel hatte die Regierung bereits 2014 festgelegt. (sda)

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