Die Spitalregion stellt die Orthopädie unter eine einheitliche Leitung

REBSTEIN. Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland richtet die Struktur der Orthopädie für die drei Spitäler Grabs, Altstätten und Walenstadt neu aus. Auslöser ist die Wahl von Dr. med.

Hanspeter Thurnherr
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REBSTEIN. Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland richtet die Struktur der Orthopädie für die drei Spitäler Grabs, Altstätten und Walenstadt neu aus. Auslöser ist die Wahl von Dr. med. Johannes Erhardt zum neuen Chefarzt Orthopädie, welcher gestern seinen ersten offiziellen Arbeitstag in der Spitalregion hatte.

Bisher gab es in jedem der drei Spitäler einen Leitenden Arzt Orthopädie. Künftig wird Dr. Erhardt als Chefarzt Orthopädie über alle drei Standorte hinweg fungieren.

Besser, breiter, spezialisiert

Dr. Erhardt möchte die etablierten Techniken verbessern, das Angebot verbreitern und auf einzelne Gelenke (Schulter, Hüfte, Fuss) spezialisierte Teams bilden.

«Aufgrund des fachlichen Schwerpunkts von Dr. Johannes Erhardt können wir das Leistungsangebot der Spitalregion vor allem im endoprothetischen Bereich (Gelenkimplantate) weiterentwickeln», sagte Dr. med. Diego De Lorenzi, Leiter des Ressorts Operative Fächer in der Spitalregion. In Verbindung mit minimalinvasiven Operationstechniken bringe das deutliche Vorteile für die Patienten durch kürzere Rehabilitationszeiten.

Grabs als regionales Zentrum

Dr. Erhardt will deshalb seine seit acht Jahren am Kantonsspital St. Gallen praktizierte minimalinvasive Operationstechnik an alle drei Standorte Grabs, Walenstadt und Altstätten bringen. Zudem soll Grabs mit seiner Intensivstation zum regionalen Zentrum für Wechseloperationen (Ersetzen von alten künstlichen Gelenken) ausgebaut werden, wobei bei entsprechendem Gesundheitszustand des Patienten diese Operationen auch in Walenstadt und Altstätten ausgeführt werden.

«Durch die neue Ausrichtung gewinnen wir an Grösse, das Angebot erhält mehr Gewicht. Die Zuweiser wissen, dass wir ein grosses Paket an Orthopädie anbieten. Dadurch werden wir besser wahrgenommen», sagte Stefan Lichtensteiger, CEO der Spitalregion. ? DIE DRITTE