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Die SP-Frauen stellen sich neu auf

Zur Jahresversammlung der SP-Frauen Kanton St. Gallen lud Präsidentin Käthi Gut ins Bistro Schloss Werdenberg ein. Sie tritt Ende Jahr zurück und stellte die neue Anwärterin Margrith Blaser vor.
Heidy Beyeler
Käthi Gut (links) gibt die Verantwortung für die SP-Frauen Kanton St. Gallen auf das neue Jahr an Margrith Blaser weiter. (Bild: Heidy Beyeler)

Käthi Gut (links) gibt die Verantwortung für die SP-Frauen Kanton St. Gallen auf das neue Jahr an Margrith Blaser weiter. (Bild: Heidy Beyeler)

Mit Umsicht und Engagement hat Käthi Gut, Buchs, das Präsidium während vier Jahren unkompliziert geführt. «Jetzt sollen neue Frauen mit neuer Struktur die Anliegen der Frauen im Kanton innerhalb der SP vertreten», sagte sie nach der Versammlung. Margrith Blaser, St. Gallen, wird per 1. Januar 2017 Guts Aufgaben übernehmen und sich am 18. Februar an der SP-Frauentagung als neue Präsidentin zur Wahl stellen. Bereichert wird diese mit Referaten von Nationalrätin Mattea Meyer sowie Natascha Wey, Co-Präsidentin SP-Frauen Schweiz.

Strukturen wie vor über 30 Jahren

Die letzte SP-Frauenorganisation im Kanton St. Gallen löste sich Ende der 1970er-Jahre auf – just als Margrith Blaser in die Partei eintrat. Die jungen Mitglieder übernahmen damals die Aufgaben der Frauenorganisation – allerdings ohne Organisationsstrukturen. Margrith Blaser, Präsidentin der SP-Frauen St. Gallen in spe, möchte künftig eine schlanke Organisationsstruktur für die SP-Frauen etablieren – etwas schlanker als sie noch vor über 30 Jahren bestand. Unter dem Verständnis «der richtige Platz für ambitionierte Frauen» möchte Blaser Frauen ins Boot holen, welche sich für die derzeitigen Frauenthemen engagieren – nicht nur in der Gemeinde oder im Kanton, auch in gesellschaftlichen Bereichen. «Zeichen müssen schweizweit gesetzt werden», betonte sie.

«SP-Frauen braucht es mehr denn je»

«Frauenthemen bedeuten nicht, dass Männer von <Frauenthemen> befreit sind», sagte Margrith Blaser dezidiert. «Frauenthemen sind Gesellschaftsthemen», machte sie deutlich. Dabei gehe es vornehmlich um Chancengleichheit in Bildung und Arbeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Angeregte Diskussionen fanden nach dem offiziellen und dem kulturellen Teil statt. Dieser wurde den zahlreich erschienenen Frauen aus dem ganzen Kanton im Schlangenhaus mit Spielszenen von drei Frauen aus vergangenen Zeiten präsentiert. Für die Führung zeichneten Bernadette Dudli und Maja Suenderhauf verantwortlich, die den Besucherinnen die Geschichte der drei Frauen aus früheren Zeiten eindrücklich näherbrachten.

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