«Die Sonne tut gut»

Wir von hier

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Er fühlt sich sehr wohl bei sommerlichen Temperaturen, der 47-jährige Salim Chousein aus Azmoos. Andrea Müntener hat den griechischen Buschauffeur und seine Frau beim Blumenkaufen getroffen.

Grüazi Herr Chousein, wie geht es Ihnen?

Oh, mir geht es gut – die Sonne scheint! Es ist schön warm hier, zwar noch nicht so heiss wie in unserer Heimat Griechenland, aber trotzdem sehr angenehm. Frühlingsgefühle kommen auf.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Wir sind Griechen, im Herzen werden wir immer Griechen bleiben. Von Griechenland her kamen wir auch vor drei Jahren ins Werdenberg. Seither wohnen wir in Azmoos. Hier haben wir ein Haus erworben. Meiner Frau Dilek, meinem Sohn und mir gefällt es bei den Wartauern sehr gut, wir fühlen uns willkommen. Auch landschaftlich ist es sehr hübsch hier. Bevor wir in die schöne Schweiz, also nach Azmoos, gezogen sind, haben wir bereits in andern deutschsprachigen Regionen in Deutschland und Österreich gelebt. Daher können wir uns in der hochdeutschen Sprache gut ausdrücken. Das hat sehr viele Vorteile und macht tausend Dinge einfacher, wenn man die Sprache einigermassen beherrscht, wo man zu Hause ist.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Zu unserem Eigenheim gehört ein kleiner Garten. Und genau dieser Garten schreit nach uns. Hören Sie es? Jetzt, wo endlich die Zeit da ist, die freien Stunden draussen an der frischen Luft zu verbringen, wollen wir ihn unbedingt neu dekorieren, sodass wir uns dort wohlfühlen.

Der Garten – Ihre Leidenschaft?

Na ja, ich bin eher der Schönwetter-Gärtner. Sagen wir mal so, raue Gartenarbeit an sich ist nicht unbedingt meine Stärke oder meine Lieblingsbeschäftigung. Ich geniesse lieber die Zeit im Garten zusammen mit meiner kleinen Familie mit Relaxen, Ausspannen vom Alltag. Aber beim Relaxen muss ja auch das Ambiente stimmen. Darum sind wir ja auch hier im Gartencenter. Wir wollen Pflanzen und Deko kaufen.

Welches sind Ihre Lieblingspflanzen?

Da gibt es keine spezifischen. Aber ich bin auch nicht wählerisch, ich kaufe einfach, was mir ins Auge sticht. Ich weiss nicht mal, was die Lieblingsblumen meiner Frau sind. Vielleicht sollte ich ja meine Frau wieder einmal mit einem Strauss Blumen überraschen.

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