Die schönsten Toggenburger Gitzi

Am wöchentlichen Markttag in Grabs sorgten am Samstag die Ziegenzüchter Grabs-Berg für einen belebten Vormittag. Im Mittelpunkt der Ziegenschau stand die Bewertung der Gitzi verschiedener Rassen.

Heidy Beyeler
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Im Werdenberg ist für Nachwuchs bei Ziegenzüchtern gesorgt: Der elfjährige Janik ist schon mittendrin.

Im Werdenberg ist für Nachwuchs bei Ziegenzüchtern gesorgt: Der elfjährige Janik ist schon mittendrin.

Am Markttag hatte die Bevölkerung Gelegenheit, an der Ziegenschau Grabs-Berg die aufgeführten Gitzi, Böcke und Geissen zu besichtigen. Dabei zeigte sich, dass die Toggenburger Ziegen im Werdenberg beliebt sind – am Samstag waren sie definitiv in der Mehrheit. So kam es denn auch, dass beide Gitzi, die aus zwei Alterskategorien bewertet wurden, der Rasse Toggenburger Ziegen angehörten. Bewertet wurden Jungziegen, die bis Januar 2016 geboren wurden, und jene, die ab Februar zur Welt kamen.

Janiks Riana gewann klar

Neben den Toggenburger Ziegen waren ziemlich viele Appenzeller Ziegen an der Ziegenschau, wenige Bündner Strahlengeissen, Walliser Schwarzhalsziegen und eine Gemsfarbige Ziege aus dem Werdenberg und dem Rheintal präsent. Mit anderen Worten: Die Toggenburger Ziegen scheinen im Werdenberg zusehend Terrain zu gewinnen. «Die Toggenburger Ziegen gehören eben in unsere Region», meinte Heiner Stricker, einer der erfolgreichen Toggenburger Ziegenzüchter aus dem Werdenberg. Bei der Ausmarchung bzw. der Bewertung entschied sich der Richter bei den älteren Gitzi ganz klar für die Toggenburger Jungziege Riana von Janik Baumgartner, Gams. Der elfjährige Ziegenzüchter hat in jüngster Zeit die Nase häufig vorne – sei es bei den Toggenburger Ziegen oder bei den Appenzeller Ziegen. Seine Liebe liegt offensichtlich bei den Ziegen. In der jüngeren Kategorie – geboren ab Februar 2016 – wurde Senta von Heiner Stricker, Grabs – ebenfalls ein Toggenburger Gitzi – mit dem Wanderpreis bedacht. Wie es sich unter Züchtern gehört, ging Janik stramm auf Heiner Stricker zu und gratulierte seinem Kollegen für das gute Zuchtergebnis. Eine Geste, die zeigte, dass der Junge sich in Züchterkreisen wohl fühlt.

Der noch junge Sohn von Heiner Stricker erlebt die Welt der Ziegen bereits schon hautnah. (Bilder: Heidy Beyeler)

Der noch junge Sohn von Heiner Stricker erlebt die Welt der Ziegen bereits schon hautnah. (Bilder: Heidy Beyeler)