Die neuen Ministranten traten ihren Dienst am Altar an

BUCHS. Sonntage und Festtage intensiv miterleben, das tun Ministrantinnen und Ministranten der Herz Jesu Pfarrei in Buchs. Mit einem inspirierenden, froh machenden Gottesdienst feierte die Ministrantengemeinschaft Buchs die Aufnahme neuer Minis in den Dienst am Altar.

Helena Candreia
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Pater Walter Bühler nahm die neuen Ministranten in den Dienst am Altar auf. (Bild: Helena Candreia)

Pater Walter Bühler nahm die neuen Ministranten in den Dienst am Altar auf. (Bild: Helena Candreia)

BUCHS. Sonntage und Festtage intensiv miterleben, das tun Ministrantinnen und Ministranten der Herz Jesu Pfarrei in Buchs. Mit einem inspirierenden, froh machenden Gottesdienst feierte die Ministrantengemeinschaft Buchs die Aufnahme neuer Minis in den Dienst am Altar. Liliane und Ferdi Loosli, die beliebten Begleiter der Jugendlichen, verstanden es, mit den schon länger Aktiven und den Neuen eine ansprechende, lebendige Aufnahmefeier zu gestalten.

Der letzte Tag des Kirchenjahres

Pater Bühler begrüsste die frohe Schar und die Gottesdienstbesucher zu diesem besonderen Tag am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Fest Christ König. Er wies darauf hin, dass Jesus ein König war, doch sein Reich nicht von dieser Welt ist, und er ist anders, als man es von Königen erwartet. Christus hat Liebe und Dienen vorgelebt, er zeigt den Königsweg der Güte, der Machtlosigkeit und der Hingabe.

Zu jedem Buchstaben des Wortes «Ministranten», haben sich die Knaben und Mädchen Gedanken gemacht. Die neuen Minis zeigten dazu ihre Symbole: z. B. «M» – gehört zu Messdienen oder zum Wort Mut. Das braucht man, um gegen den Strom zu schwimmen. Wie das «S» für die Sonne. Das bringen auch die Minis als Wärme in den Gottesdienst. Oder «N» – steht für Nachdenken, denn Minis möchten sich nicht vom Konsum zuschütten lassen, sondern über Gott und die Welt nachdenken.

Das Wort aufgestellt

Ganz wichtig auch das «A» wie Altar, da berühren sich Himmel und Erde, wenn Jesus uns im Brot begegnet. So entstand am Schluss im Altarraum in richtiger Reihenfolge aufgestellt das Wort «Ministranten».

Auf die Frage von Pater Bühler, «Seid ihr bereit, den Dienst am Altar nach besten Kräften zu erfüllen», und dem frohen «Ja» der Kinder sind sie in die Gemeinschaft der Minis Buchs aufgenommen worden. Sie erhielten ein kleines Kreuz umgehängt, das sie nun bei jeder liturgischen Feier tragen.

Segen und Wünsche

Diejenigen, die drei Jahre dabei sind, wurden mit einem Zeichen, das sie von nun an tragen dürfen, zu Oberministranten gekürt. Dann wurden die Leiter und Leiterinnen geehrt, die planerische Aufgaben und Hilfe bei hohen Festen übernehmen. In den Fürbitten trugen die jungen Leute ihre persönlichen Anliegen vor und baten um Erhalten und Wachsen ihres frohen Miteinanders. Orgelspiel und gemeinsames Singen begleiteten die Gabenbereitung und Kommunion.

Das Schlusslied «Ich möcht', dass einer mit mir geht, der's Leben kennt und mich versteht, der mich zu allen Zeiten, kann geleiten. Ich möcht, dass einer mit mir geht» führte zum Segen und den Wünschen: «Geht mit einem Herzen voll Glauben, damit ihr Feuer und Flamme seid für das, was ihr tut, geht mit einem Bauch voll Mut, damit ihr stehen bleibt, wenn die Angsthasen davonspringen. Geht mit einem Ohr voller Glück, damit ihr es hört, wenn Gott euch ruft, geht mit einem Rücken voll Flügel, damit euch eure Gemeinschaft stärkt und Aufschwung verleiht.»