Die Kultur-Legi: Viel Kultur für wenig Geld

ST. GALLEN. Menschen mit einem tiefen Einkommen sollen an Kultur-, Sport-, Bildungs- und Freizeitveranstaltungen zu vergünstigten Preisen teilnehmen können. Das ist das Ziel des Projekts Kultur-Legi, das Caritas St. Gallen-Appenzell gestartet hat.

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ST. GALLEN. Menschen mit einem tiefen Einkommen sollen an Kultur-, Sport-, Bildungs- und Freizeitveranstaltungen zu vergünstigten Preisen teilnehmen können. Das ist das Ziel des Projekts Kultur-Legi, das Caritas St. Gallen-Appenzell gestartet hat.

Eine Theater- oder Zirkusvorstellung geniessen, die Tageszeitung lesen, mit der Familie einen Fussballmatch besuchen, im Museum auf Spurensuche gehen, im Hallenbad planschen, eine Weiterbildung absolvieren… Menschen mit wenig Geld können sich solche Angebote oft nicht leisten. Von Armut betroffene Menschen lebten oft isoliert und seien «aus finanziellen Gründen von einem grossen Teil des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen», heisst es im Caritas-Communiqué. Verschiedene private und öffentliche Organisationen aus den Bereichen Kultur, Sport und Bildung sollen laut Caritas die Kultur-Legi anerkennen und den Inhaberinnen und Inhabern 30 bis 70 Prozent Rabatt gewähren, ohne dafür finanziell entschädigt zu werden. Von der Kultur-Legi profitierten beide Seiten: Armutsbetroffene und ihre Kinder erhielten durch vergünstigte Eintrittspreise Zugang zu Kultur, Sport und Bildung. Anbieter gewännen zusätzliches Publikum, stärkten ihr Image und unterstützten mit ihrem Engagement von Armut Betroffene.

Am Mittwoch, 17. September, findet um 18.30 Uhr der Startanlass in der Lokremise St. Gallen statt. Das detaillierte Programm ist unter www.caritas-stgallen.ch zu sehen. (red.)

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