Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Die Kehrichtgrundgebühr reicht nicht mehr

Der Markt für Wertstoffe wie Altpapier, Altglas oder Karton ist übersättigt. Die Preise sind im Keller. Dies zwingt Gemeinden zur Erhöhung ihrer Grundgebühren.
Katharina Rutz
Das Überangebot an vielen der Wertstoffe wie Altglas, Altpapier oder Metallschrott führt zu tiefen Vergütungen. (Bild: Trix Niederau)

Das Überangebot an vielen der Wertstoffe wie Altglas, Altpapier oder Metallschrott führt zu tiefen Vergütungen. (Bild: Trix Niederau)

Die Kehrichtgrundgebühren der Gemeinde Wartau steigen per 1. Januar 2017 von 110 auf 115 Franken pro Wohnung an. Dies hat der Gemeinderat beschlossen. Ein Grund dafür sind die gesunkenen Vergütungen für verschiedene Wertstoffe wie Metallschrott, Altpapier, Altglas oder Karton, ein anderer die höheren Aufwände für die Sammelstellenbetreiber bei der Aufarbeitung der Abfälle. Die Grundgebühr wird in den meisten Gemeinden eingesetzt, um die Kosten der Sammelstellen von Glas, Aluminium usw. und die Sammeldienste von Altpapier und Karton zu finanzieren. Bei vielen Gemeinden ist auch die Grünabfuhr durch diese Grundgebühr abgedeckt.

Von den Reserven zehren

Auch andere Gemeinden der Region spüren den Rückgang der Einnahmen aus dem Wertstoffverkauf. «Die Luft wird dünn», sagt beispielsweise Rudolf Lippuner, Gemeindepräsident von Grabs. Dort kostet die Kehrichtgrundgebühr im Jahr 90 Franken. Eine Erhöhung ist aber in Grabs zumindest für nächstes Jahr nicht geplant. «Im Moment können wir die Kosten noch decken, sofern es nicht nochmals schwerwiegende Veränderungen in den Wertstoffpreisen gibt», so Lippuner. Die Stadt Buchs hat mit Fr. 64.50 in der Region die tiefste Grundgebühr. Diese ist zurzeit jedoch nicht mehr kostendeckend und das Tarifreglement wird überarbeitet. Von den Reserven muss auch die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann zehren. «Wir können ein schlechteres Jahr im Moment noch ausgleichen», sagt Sabrina Lusti, Gemeindeschreiberin von Wildhaus-Alt St. Johann. Dort kostet die Grundgebühr 85 Franken, wobei die Grüngutentsorgung separat mit einer Grüngutkarte bezahlt werden muss. Diese Karte kostet beispielsweise für ein Einfamilienhaus 70 Franken. 7

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.