Die Jungfreisinnigen stellen drei Kandidaten

Mit drei Kandidierenden starteten die Jungfreisinnigen Werdenberg-Sarganserland (JFWS) vergangenen Donnerstag ihren Wahlkampf. Mit einer ungeschminkten, konsequenten und liberalen Politik wollen die JFWS wählerstärkste Jungpartei werden. Ihr Ziel ist: Mehr Freiheit, weniger Staat.

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Gian-Andri Steiger, Grabs, Stephanie Lippuner, Grabs, und Pascal Senn, Buchs, steigen für die Jungfreisinnigen in den Wahlkampf . (Bild: pd)

Gian-Andri Steiger, Grabs, Stephanie Lippuner, Grabs, und Pascal Senn, Buchs, steigen für die Jungfreisinnigen in den Wahlkampf . (Bild: pd)

BUCHS. Vergangenen Donnerstag haben die Jungfreisinnigen Werdenberg-Sarganserland (JFWS) im Krempel Buchs ihren Kantonsratswahlkampf gestartet und drei Kandidierende vorgestellt. Exakt zwei Wochen nach der Mutterpartei FDP. Wie die Liberalen sind nun auch die Jungfreisinnigen bereit für die Kantonsratswahlen.

Schwierige Kandidatenfindung

In den letzten Monaten hat Regionalpräsident Pascal Senn viele Gespräche geführt: «Es ist schwierig, junge Leute für einen Wahlkampf zu motivieren.» Jugendliche würden sich – verständlicherweise – lieber auf ihr Studium oder ihre Ausbildung konzentrieren. Zudem wagen sie sich noch nicht auf die politische Bühne bei einem Wahlkampf. «Wir sind froh, trotzdem zu dritt in diesen Wahlkampf zu gehen, um die FDP zu unterstützen», sagte Senn weiter.

Die JFWS starten nun mit einer Kandidatin und zwei Kandidaten in den Kantonsratswahlkampf: Pascal Senn, Buchs, Gian-Andri Steiger, Grabs, und Stephanie Lippuner, Grabs. «Auf der Liste ist das ganze Spektrum des Jungfreisinns vereint. Wir haben je einen KV-Angestellten, Studenten und <Büezer>», so Pascal Senn.

Stärkste Jungpartei werden

Nun wollen die Jungfreisinnigen in der Region Werdenberg an den Erfolg der Nationalratswahlen anknüpfen. Das Wahlziel mit 1 Prozent Stimmenanteil und damit stärkste Jungpartei der Region zu werden, sei klar. Damit wollen sie dank Listenverbindung, die FDP Werdenberg unterstützen, einen weiteren Sitz zu gewinnen.

Mehr Freiheit, weniger Staat

Politisch wollen die JFWS weiterhin konsequent liberale Positionen vertreten und ihr Engagement ausbauen. «Wir haben zwar nicht viel Geld, aber dafür umso mehr innovative Ideen, jugendliche Frische und sowohl engagierte Kandidierende als auch Mitglieder», sagte Gian-Andri Steiger, Vize-Regionalpräsident. Der Wahlkampf wird unter dem Slogan «ungeschminkt, konsequent, liberal» geführt: Damit drücken die JFWS aus, dass sie auch bereit sind, unangenehme Wahrheiten anzusprechen, keine Politik nach dem Windfahnen-Prinzip zu machen und bei alledem immer nur ein Ziel vor Augen zu haben: mehr Freiheit, weniger Staat. (pd)