Die Jagdreviere werden neu verpachtet

KANTON ST. GALLEN. Im Kanton St. Gallen sind für die Periode 2016 bis 2024 insgesamt 144 Jagdreviere neu ausgeschrieben worden: Gesucht werden nun 860 Pächterinnen und Pächter. Erstmals ist der Kanton für die Vergabe zuständig. Früher war dies Sache der Gemeinden.

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KANTON ST. GALLEN. Im Kanton St. Gallen sind für die Periode 2016 bis 2024 insgesamt 144 Jagdreviere neu ausgeschrieben worden: Gesucht werden nun 860 Pächterinnen und Pächter. Erstmals ist der Kanton für die Vergabe zuständig. Früher war dies Sache der Gemeinden. Jagdberechtigte Personengruppen könnten sich nun bewerben, teilte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei am Dienstag mit. Die 144 Reviere sind im aktuellen St. Galler Amtsblatt ausgeschrieben. Mit dem revidierten Jagdgesetz ist neu der Kanton zuständig für die Auswahl der Pächterinnen und Pächter. Die Vergabe erfolgt durch das Amt für Natur, Jagd und Fischerei nach Anhörung der Gemeinden. Die neue Pachtperiode beginnt dann am 1. April 2016.

Die Jagd im Kanton St. Gallen sei sehr unterschiedlich, heisst es in der Mitteilung. Es gebe Stadt- oder Hochgebirgsreviere. In einzelnen Revieren könnten Wildschweine, Rehe, Rothirsche, Gemsen und sogar Steinböcke erlegt werden. Die Jagdpächterinnen und Jagdpächter übernehmen für jeweils acht Jahre die Verantwortung für Lebensräume und Wildtiere. Insgesamt bezahlen sie Pachtzinsen im Gesamtwert von 1,55 Mio. Franken. (sda)