Die grösste Schweizer Fahne der Welt soll am Säntis hängen

SÄNTIS. Seit 80 Jahren bringt die Säntis-Schwebebahn ihre Gäste dahin, wo sie hingehören. An die Spitze. Das Jubiläumsjahr will die Säntis-Schwebebahn zusammen mit der Bevölkerung rund um den Säntis feiern. Drei spezielle Anlässe plant die Säntis-Schwebebahn im Jubiläumsjahr 2015.

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Fahnen-Götti Nicolas Senn und André Meyer, Direktor von Meyer-Mayor, hoffen auf grosse Unterstützung der Bevölkerung rund um den Säntis. (Bild: pd)

Fahnen-Götti Nicolas Senn und André Meyer, Direktor von Meyer-Mayor, hoffen auf grosse Unterstützung der Bevölkerung rund um den Säntis. (Bild: pd)

SÄNTIS. Seit 80 Jahren bringt die Säntis-Schwebebahn ihre Gäste dahin, wo sie hingehören. An die Spitze. Das Jubiläumsjahr will die Säntis-Schwebebahn zusammen mit der Bevölkerung rund um den Säntis feiern. Drei spezielle Anlässe plant die Säntis-Schwebebahn im Jubiläumsjahr 2015. Aktuell, zum Anfang des Jahres, die besondere Winterausstellung «80 Jahre Säntis-Schwebebahn – mit Seilen und Schienen auf die Berge», am Nationalfeiertag der einzigartige Geburtstags-Event «die grösste Schweizer Fahne der Welt» und schlussendlich im Spätherbst der mit Spannung erwartete «Tag der offenen Türe» des Neubauprojektes auf der Schwägalp.

Premiere am 1. August

Die Säntis-Schwebebahn, zusammen mit der Heimgartner Fahnen AG, Wil, und Meyer-Mayor AG, Neu St. Johann, will am Nationalfeiertag, 1. August 2015, die grösste Schweizer Fahne der Welt weithin sichtbar an den Säntis hängen. Deshalb trafen sich am vergangenen Freitagabend rund 100 Gäste zum Kick off Event «die grösste Schweizer Fahne der Welt» auf dem Säntis.

Zu diesem Anlass wurden grosse, rote Stoffberge und eine leistungsfähige Industrienähmaschine in die Panoramahalle auf dem Säntis transportiert. Die beiden Geschäftsführer, Heinz Höhener von Heimgartner Fahnen und André Meyer von Meyer-Mayor, schilderten kurz die grosse Herausforderung, welche die Herstellung einer Fahne mit dem geplanten Ausmass an sie stellt.

Nicolas Senn als Fahnengötti

Anschliessend gab Nicolas Senn, bekannt als Musiker und Fernsehmoderator, als designierter Fahnengötti in gewohnt sympathischer Art und mit passenden Worten den Startschuss für das ambitionierte Projekt. Die Anwesenden wurden Zeugen, wie die Näherinnen gekonnt die ersten Stoffbahnen zusammennähten. Die Fahne soll 80 mal 80 Meter gross werden und eine Fläche von 6400 Quadratmetern (m2) aufweisen. Im Atelier der Heimgartner Fahnen AG in Wil wird sie in den kommenden Tagen konfektioniert werden. Der dafür benötigte Stoff, ein hochwertiges Spezialgewebe mit rund 90 Gramm pro Quadratmeter, wird von der Firma Meyer-Mayor AG in Neu St. Johann in 155 Zentimeter breiten Bahnen angeliefert.

Jeder kann Pate werden

Die grösste Schweizer Fahne der Welt soll auch in den nächsten Jahren jeweils am 1. August, sofern es Wetter und Umstände zulassen, am Säntis hängen. Die Säntis-Schwebebahn ist für die Finanzierung des Fahnenprojektes auf den Goodwill der Bevölkerung angewiesen und sucht deshalb Patinnen und Paten, welche für ein Stück dieser Fahne eine Gönnerschaft übernehmen und so quasi Mitbesitzer werden. Für den Betrag von 99 Franken pro m2 können Interessierte auf www.saentisfahne.ch eine Patenschaft abschliessen, dabei von speziellen Vorteilen profitieren und dazu beitragen, dass in den nächsten Jahren immer wieder ein Stück Schweiz am Säntis zur Tradition wird. (pd)