Die Grenzwerte werden häufig überschritten

TRIESENBERG. Letzten Freitag fand in Triesenberg die Jahresversammlung der Luftüberwachung der Ostschweizer Kantone und Liechtensteins, kurz Ostluft, statt.

Drucken
Teilen
Indikator für die Luftqualität: Die Gelbflechte zeigt die Luftbelastung speziell durch Ammoniak an. (Bild: pd)

Indikator für die Luftqualität: Die Gelbflechte zeigt die Luftbelastung speziell durch Ammoniak an. (Bild: pd)

TRIESENBERG. Letzten Freitag fand in Triesenberg die Jahresversammlung der Luftüberwachung der Ostschweizer Kantone und Liechtensteins, kurz Ostluft, statt. Nach einer kurzen Einführung durch Peter Maly, den Geschäftsleiter, begrüsste Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer die Anwesenden in Liechtenstein und bedankte sich für deren Arbeit. Sie betonte, dass jeder einzelne der Anwesenden wesentlich zur Verbesserung der Luftqualität beitrage.

Reduzierte Schadstoffbelastung

Programmschwerpunkt der diesjährigen Jahresversammlung waren die Flechtenuntersuchungen im Ostluft-Gebiet. Erfreuliches lasse sich dem Jahresbericht 2013 von Ostluft entnehmen, heisst es in einer Medienmitteilung. So gehört die Luftbelastung des Jahres 2013 zu den tiefsten seit Messbeginn in der Ostschweiz. Verringert haben sich in den letzten Jahren an den meisten Standorten die Jahresmittelwerte von Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub sowie die Häufigkeit übermässiger Ozonbelastungen.

Durch die in den letzten 25 Jahren ergriffenen Massnahmen konnte der Ausstoss von Schadstoffen wie Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid eingedämmt sowie der Ausstoss von Stickoxiden halbiert werden. Zudem konnte die Ozonbelastung leicht reduziert werden.

Werte überschritten

Dennoch werden die Grenzwerte für Feinstaub, Stickoxide und Ozon nach wie vor an verschiedenen Standorten regelmässig überschritten, so auch in der Region Werdenberg-Liechtenstein. Eine konsequente Weiterführung der Luftreinhaltemassnahmen ist deshalb unerlässlich, heisst es in der Medienmitteilung der Ostluft-Organisation weiter. (wo)

Aktuelle Nachrichten