Die Flüchtlingsproblematik an der Wurzel packen

Typisch für viele Aktionen der Politik, Wirtschaft und Wissenschaften ist das reine symptomatische Angehen von Problemen. So auch aktuell mit der Flüchtlingsproblematik. Bisher vermag kein Konzept zu überzeugen, da die Ursachen nicht angegangen werden.

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Typisch für viele Aktionen der Politik, Wirtschaft und Wissenschaften ist das reine symptomatische Angehen von Problemen. So auch aktuell mit der Flüchtlingsproblematik. Bisher vermag kein Konzept zu überzeugen, da die Ursachen nicht angegangen werden.

Es braucht sicherlich die Hilfe in den Ankunftsländern. Aber es braucht vor allem Veränderungen in den Ländern, aus welchen die Flüchtlinge kommen.

Einerseits müssen die von der selbsternannten Hegemoniemacht USA angezettelten Kriege, und davon gibt es einige auf diesem Planeten, eingestellt werden und die USA zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu braucht es Druck auf die USA. Warum nicht auch Sanktionen gegen die USA? Warum schickt man die meisten Flüchtlinge nicht einfach in die USA weiter? Sicher sind die USA nicht alleine verantwortlich, aber sie haben ziemlich Dreck am Stecken. Die versprochene Aufnahme von 10 000 Flüchtlingen ist lediglich eine Alibiübung.

Gegen die Wirtschaftsflüchtlinge muss ebenfalls in den Herkunftsländern angesetzt werden. Streichen aller Entwicklungsgelder, die nicht fix an ein Projekt gebunden sind und nicht in erster Linie, das heisst zu 95 Prozent, dem Volk zugute kommen. Die korrupten und kriminellen Regierungen vieler Länder stecken diese Gelder selber ein und kaufen tödliche «Spielzeuge der Mächtigen»: Kriegsmaterial.

Aber auch die Wirtschaftsglobalplayer müssen in ihre Schranken verwiesen werden. Ausbeutung der Rohstoffe und Ausnutzung der Menschen vor Ort müssen unterbunden werden. Übernahme der Verantwortung wäre auch hier angebracht.

Aber eben: Das Geld regiert die Welt. Menschlichkeit, Ethik und Moral haben da keinen Platz. Zeit für einen grossen mutigen Wandel!

Daniel Trappitsch, Nationalratskandidat, Wetti 41, Buchs