Die flankierenden Massnahmen

Der Strassenabschnitt bei der Kreuzung Spitalstrasse/Hochhausstrasse ist schon heute für den öffentlichen Busverkehr unbefriedigend. Busse müssen in der Kurve bei der ehemaligen Landi die andere Strassenseite nutzen, ein Kreuzen ist unmöglich.

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Der Strassenabschnitt bei der Kreuzung Spitalstrasse/Hochhausstrasse ist schon heute für den öffentlichen Busverkehr unbefriedigend. Busse müssen in der Kurve bei der ehemaligen Landi die andere Strassenseite nutzen, ein Kreuzen ist unmöglich. Deshalb plant der Gemeinderat dort für 2016, unabhängig von der Spital-Baustelle, eine bauliche Anpassung. Das hat der Gemeinderat der IG Sichere Spitalstrasse mitgeteilt.

Wegen der Platzverhältnisse soll der Lastwagenverkehr ausschliesslich südlich der Spital-Grossbaustelle verkehren und in die Staatsstrasse geführt werden. Auf dem südlichen Spitalstrassenabschnitt ist eine Verbreiterung der Kurve im Bereich Marhaldenstrasse bis Dachsweg vorgesehen.

Die Spitalstrasse, eine Gemeindestrasse 1. Klasse, ist mit 5,2 bis 5,5 Metern zu schmal für das Kreuzen von zwei Lastwagen. Deshalb soll ein eingeschränktes Befahren des angrenzenden Gehweges mit Lastwagen möglich sein. Dafür sollen starke Anrampungen zum Trottoir geteert werden. Sie seien für den Normalverkehr unattraktiv und lediglich für das Kreuzen von Lastwagen mit stark reduzierter Geschwindigkeit geeignet. Das hält der Gemeinderat, gestützt auf die Auskunft der Fachstellen, fest.

Den Fussgängern bleibe trotzdem durchgehend eine Gehwegbreite von 1,5 Metern. Längsfahren auf dem Trottoir soll mit Pfosten auf dem ganzen Strassenabschnitt verhindert werden. So könne das Konfliktpotenzial zwischen Fahrzeugen und Fussgängern deutlich entschärft werden, befand auch die Kantonspolizei.

Zudem wird während der Bauzeit beim untersten Bereich des Marktweges ein provisorischer Fussweg in den Gehweg der Spitalstrasse geführt. Ab dort wird der nördliche Gehweg über die Erschliessung der Baustelle auf zwei Meter Breite erweitert.

Die Polizei verspricht, sie werde die Verkehrsentwicklung während der mehrjährigen Bautätigkeit vor Ort beobachten – «mit der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer als oberstem Gebot». Falls sich Konflikte abzeichnen würden, werde sie nach Absprache mit der Gemeinde zusätzliche Massnahmen prüfen und anordnen, hält die Abteilung Verkehrstechnik fest. (ts)