«Die Fasnacht beginnt jetzt»

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Schon jetzt kreisen die Gedanken des gelernten Malers Rolf Hobi aus Azmoos um die Wartauer Fasnacht 2018. Mit dem 52-jährigen sympathischen Obernarr hat sich Andrea Müntener auf einen Schwatz getroffen.

Grüazi Herr Hobi, wie geht es Ihnen?

Jo Grüazi, mir geht es blendend. Ich habe eine tolle Frau, gesunde Kinder und eine gute Firma. Was will man mehr?

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Auch ich gehöre quasi zu den Ureinwohnern von Azmoos. Hier bringen mich keine 20 Pferde weg. Azmoos gehört zu mir und ich zu Azmoos. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Meine Gedanken sind schon seit ein paar Wochen bei der Wartauer Fasnacht. 2018, versteht sich! Wir stecken mitten in den Vorbereitungen und der Motto-Findung zur Wa-Fa 2018. Für mich als Obernarr Rölfli – als Präsident des Vereins Wartauer Fasnacht – ist das selbstverständlich eine Ehrensache und ich bin wieder mit Freude mit dabei.

Was ist Ihre Motivation zur Wa-Fa?

Ist es nicht erstaunlich, was aus einem gemischten Gremium, bestehend aus Delegationen der verschiedenen Vereine aus dem Wartau, entsteht? Da möchte auch ich gerne meinen persönlichen Beitrag dazu leisten. Jedes Jahr versuchen wir, eine coole und unvergessliche Fasnacht auf die Beine zu stellen. Mitdenken und mithelfen, dass dieses alte und wunderbare Brauchtum im Wartau nicht ausstirbt, ist einer meiner grössten Motivationsgründe.

Was stellt für Sie den Wa-Fa-Höhepunkt dar?

Waren Sie schon einmal an der Wa-Fa? Wenn nicht, haben Sie definitiv etwas verpasst. Denn die ganze Fasnacht im Wartau ist ein Höhepunkt. Für mich persönlich ist der Samstagnachmittag mit dem Kindermaskenball der Höhepunkt. Die glänzenden Augen der kleinen Prinzessinnen, Giräffchen, Clowns und Indianer bleiben mir bestens in Erinnerung. Mit diesen Kindern lebt auch unsere Fasnacht weiter, der Nachwuchs ist da. Machen wir das Beste daraus. Auch mein persönlicher Fasnachtsnachwuchs ist unterwegs, obwohl ich dazu nichts mehr beigetragen habe. Ich freue mich sehr darauf, zum ersten Mal Nini zu werden, und dann in ein, zwei Jahren mit meinem kleinen Enkelkind die Wa-Fa mitzuerleben.