Die Eiszeit hat begonnen

Die Schweiz schwitzt – auch Eishockeyspieler Ramon Untersander. Bei seinem neuen Club SC Bern finden die Trainingseinheiten seit letztem Donnerstag endlich wieder auf Eis statt.

Robert Kucera
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Eishockeyspieler Ramon Untersander bereitet sich mit dem SC Bern derzeit intensiv auf die neue Saison vor. (Bild: Robert Kucera)

Eishockeyspieler Ramon Untersander bereitet sich mit dem SC Bern derzeit intensiv auf die neue Saison vor. (Bild: Robert Kucera)

BERN/GRABS. Jedes Jahr ereignet sich in der Schweiz dasselbe Paradoxon. Während der eine, überwiegende, Teil des Landes den Sommer voll auskostet, nehmen andere die Schlittschuhe hervor, freuen sich wie kleine Kinder, wenn es wieder aufs Eis geht. Zu jenen, welche die Eiszeit herbeigesehnt haben, zählt auch Ramon Untersander. Der Eishockeyspieler wird die Saison 2015/16 bei einem neuen Verein in Angriff nehmen.

«Routiniers helfen uns»

Die dritte Station seiner NLA-Karriere ist der grosse Schlittschuhclub Bern. Ein Verein, der polarisiert, starke Sympathien und Antipathien im ganzen Land auslöst. In jedem Jahr Meisterkandidat und für Kurzweil abseits des Eisfelds gut. Zudem der unangefochtene Zuschauerkrösus Europas. Vielerorts sagt man gar, dass der SCB nur aus Egoisten bestehe und dessen einziger Kitt der immense Erfolgshunger der Akteure auf dem Eis und auf der Trainerbank sei.

Weit gefehlt – hält Untersander dagegen. «Es wird darauf geschaut, dass es neuen Spielern gut geht. Alle Routiniers, die schon länger beim SCB spielen, helfen uns», schildert der Grabser, wie er die Berner kennengelernt hat. Trotz der Grösse des Vereins und stets hoher Erwartungshaltung ist der SC Bern familiär eingestellt.

Löwen gegen Bären zum Auftakt

Letzten Donnerstag erhielt Ramon Untersander den nächsten neuen Eindruck von seinem Arbeitgeber. Erstmals trainierte er unter der Leitung von Trainer Guy Boucher. Die Eiszeit hat definitiv begonnen. Der Meisterschaftsstart erfolgt für den 24-Jährigen am 9. September bei den ZSC Lions. ? LOKALSPORT 23