Die Chorreise führte in den Schwarzwald

Bei strahlendem Sonnenschein startete der Gemischt-Chor Grabs und Umgebung seine Sängerreise in den Schwarzwald. Gregor, unser bewährter Fahrer, und seine Frau Margrith begrüssten die Sängerschar und freuten sich mit uns auf ein paar unbeschwerte Tage.

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Der Chor bereitete auf seiner Reise immer wieder mit Konzerten Freude. (Bild: pd)

Der Chor bereitete auf seiner Reise immer wieder mit Konzerten Freude. (Bild: pd)

Bei strahlendem Sonnenschein startete der Gemischt-Chor Grabs und Umgebung seine Sängerreise in den Schwarzwald. Gregor, unser bewährter Fahrer, und seine Frau Margrith begrüssten die Sängerschar und freuten sich mit uns auf ein paar unbeschwerte Tage.

Nach einer unterhaltsamen Fahrt und kurzem Kaffeehalt erreichten wir am frühen Abend unser Ziel – das Hotel Hirschen in Oberwolfach. Wir bezogen die Zimmer und nach einer kurzen Verschnaufpause verwöhnte uns die Hotelküche. Spiele, Gesang, musikalische Darbietungen und der Badische Wein trugen zu einem vergnüglichen Abend bei.

Am Samstag starteten wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns zu einer Chorprobe trafen. Unsere Dirigentin Anni hatte auf vielseitigen Wunsch ein neues Lied für uns vorbereitet, einen altirischen Reisesegen.

Anschliessend führte uns die Reise nach Wolfach, wo wir in der Glashütte einen Einblick in die Glasbläserei bekamen. Die freie Zeit bis zur Weiterfahrt wurde individuell genutzt für gemütliches Beisammensein, Spaziergänge oder den Besuch des Kürbismarkts der Wolfacher Landfrauen.

Am Nachmittag stand die Besichtigung des Klosters Alpirsbach auf dem Programm. Es war uns erlaubt in der Klosterkirche zu singen und so konnten wir uns von der wunderbaren Akustik selbst überzeugen. Ein Spaziergang durch den Ort, spontane Liederdarbietungen und die Verkostung des bekannten Alpirsbacher Klosterbräu rundeten den Nachmittag ab.

Der Abend versprach gemütlich zu werden. Ein feines Abendessen in unserem gemütlichen Hotel trug das Seine dazu bei. Ein Spiel, bei dem die Lachmuskeln strapaziert wurden, sowie ein kleines Konzert vor weiteren Hotelgästen hoben die Stimmung erheblich. Nachdem dann noch eine wunderschöne Braut in unser Hotel entführt wurde, verkürzten wir ihr die Wartezeit mit Liebesliedern. Der Bräutigam wurde später mit grossem Applaus begrüsst. Den herrlichen Abend liessen wir mit Musik und Gesang ausklingen.

Am Sonntag weckte uns ausgiebiger Regen, was unserer guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns mit einem Ständchen vom netten Wirtepaar und machten uns auf die Rückreise.

Nach einem Mittagessen in Blumberg stand uns ein letzter Höhepunkt bevor: die bekannte Sauschwänzlebahn. Selbstverständlich wurde auch während der Fahrt gelacht und gesungen.

Es sei allen gedankt, die zum Gelingen dieser unvergesslichen Reise beigetragen haben; Gregor und Margrith, die alle Sänger wohlbehalten wieder nach Hause gebracht haben und Anni, die uns mit sicherem Taktstock durch das Wochenende geführt hat.

Zum Abschied passte der gesungene Reisesegen perfekt: «…bis wir uns wiedersehn, möge Gott seine schützende Hand über uns halten!» (pd)