Die Buchser blieben ohne Kranz

Am Wochenende nahmen die Buchser Pontoniere im Einzelwettfahren in Ellikon am Rhein teil. Bei Hochwasser im Zürcher Weinland standen die Werdenberger auf verlorenem Posten und vermochten keine Kranzauszeichnung zu gewinnen.

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Remo Rothenberger und Markus Müntener beim Umfahren eines «Felsens». (Bild: Johannes Reich)

Remo Rothenberger und Markus Müntener beim Umfahren eines «Felsens». (Bild: Johannes Reich)

PONTONIERFAHREN. Am Wochenende fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75jährigen Bestehen des Pontonier-Fahrvereins Ellikon am Rhein ein Einzelwettfahren statt. Für die Buchser Pontoniere und die rund 900 anderen Wettkämpfer galt es, sich auf einem – nicht zuletzt bedingt durch den sehr hohen Wasserstand – konditionell stark fordernden Parcours zu bewähren.

Schwere Ziellandung

Dieser begann mit einer Abfahrt unterhalb einer Stange, danach folgten eine Überfahrt über den rund 150 Meter breiten Rhein und eine Ziellandung. Diesen ersten Abschnitt meisterte die Mehrheit ohne grössere Probleme. Anschliessend ging es weiter mit der nächsten Abfahrt unterhalb einer Stange und zwei Durchfahrten, wobei die erste ein Einfahren war, bei welchem die Schiffe die Durchfahrtsmarkierung rückwärts passieren mussten. Den Abschluss des zweiten Teils bildeten das Umfahren eines sogenannten Felsens und eine Ziellandung. Hier machte sich das Hochwasser deutlich bemerkbar. Hatte man den Felsen nicht genau richtig angefahren, verlor man sofort die für eine gute Note benötigte Distanz zum Hindernis. Den Abschluss bildete eine letzte Überfahrt, gefolgt von einem weiteren Umfahren eines Felsens mit Ziellandung. Bei diesem Übungsteil hatten viele Wettkämpfer grosse Mühe, die benötigte Höhe zu halten.

Kein Training durchgeführt

Von den neun gestarteten Buchser Schiffen konnte keines in die Nähe einer Kranzauszeichnung fahren. Dies hängt damit zusammen, dass die Buchser Pontoniere in den letzten zwei Wochen – bedingt durch das Hochwasser am Alpenrhein – kein einziges Training durchführen konnten. Die Buchser hoffen nun, am kommenden Wochenende an der Schweizer Meisterschaft in Schmerikon eine bessere Leistung zeigen zu können. (jjr)