Die bisher grösste Wiga

Bereits seit Februar sind die 300 Ausstellungsflächen der Wiga 2015 ausverkauft. Damit lässt die bisher grösste Wiga auf Erfolg hoffen. Am Spatenstich herrschte Vorfreude.

Katharina Rutz
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Vorfreude pur: Beim Spatenstich zur diesjährigen Wiga, die am Freitag ihre Tore öffnen wird, war die «Wiga-Familie» sehr zuversichtlich. (Bild: Katharina Rutz)

Vorfreude pur: Beim Spatenstich zur diesjährigen Wiga, die am Freitag ihre Tore öffnen wird, war die «Wiga-Familie» sehr zuversichtlich. (Bild: Katharina Rutz)

BUCHS. «Mit den letzten drei Ausgaben hat die Wiga auf dem Buchser Marktplatz ein starkes Wachstum erfahren», weiss Messeleiter Paul Schlegel. Am gestrigen Spatenstich war ihm die Vorfreude auf die 18. Ausgabe der Wiga anzusehen.

Dazu hat er auch Grund: Über 360 Aussteller bedeutet absoluten Wiga-Rekord. Die Flächen waren zudem bereits im Februar ausverkauft. Damit ist die Wiga im Vergleich zur letzten Ausgabe mit Flächen für 260 Aussteller nochmals um einiges gewachsen. Die Wiga sei damit die grösste regionale Gewerbeausstellung im Kanton St. Gallen, so Schlegel. Das Wort «grösste» gefällt ihm allerdings für die Wiga nicht unbedingt. Er würde sie als die «attraktivste» bezeichnen. Das Erfolgsrezept dafür seien unter anderem die Gemeinschaftsstände.

Gestartet hat die Wiga im Jahr 1981 mit über 120 Ausstellern und die letzte Ausgabe im Jahr 2013 verzeichnete mit 43 000 Besuchern den bisherigen Besucherrekord.

Nachbarschaft entlasten

Paul Schlegel freute sich am Spatenstich zudem über den unfallfreien Aufbau. Die Wiga-Mitarbeiter seien wiederum zu einer Familie zusammengewachsen. Dem Zeitplan sei man eine Woche voraus, so dass sich die Wiga gestern einzugsbereit für die Aussteller präsentierte. «Übrigens kosten auch die Zelte nicht mehr Geld, nur weil sie schon frühzeitig aufgebaut waren, da die Wiga einen Pauschalpreis vereinbart hat», kommt der Messeleiter möglichen Gerüchten zuvor. Um die Nachbarschaft der Wiga zu entlasten, sei zudem darauf geachtet worden, die Lärmemissionen in Richtung Berg und nicht in Richtung der Wohngebiete zu kanalisieren, und die Öffnungszeiten der Eventhalle wurden reduziert. Ein neues Verkehrskonzept mit einer Park&- Ride-Lösung wurde ebenfalls gefunden, so dass das Quartier Moos entlastet werden kann. ? DIE DRITTE/WIGA-BEILAGE