Die Bevölkerung des Kantons St. Gallen wächst langsamer

ST. GALLEN. Ende 2014 hat die ständige Wohnbevölkerung des Kantons den Stand von rund 496 800 Personen erreicht. Das teilte die kantonale Fachstelle für Statistik mit. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme von 0,8 Prozent oder etwas mehr als 4100 Personen.

Drucken
Teilen

ST. GALLEN. Ende 2014 hat die ständige Wohnbevölkerung des Kantons den Stand von rund 496 800 Personen erreicht. Das teilte die kantonale Fachstelle für Statistik mit. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme von 0,8 Prozent oder etwas mehr als 4100 Personen. Damit liegt das kantonale Bevölkerungswachstum leicht tiefer als im Vorjahr. Damals nahm die ständige Wohnbevölkerung um 1 Prozent zu. Gesamtschweizerisch wuchs die ständige Wohnbevölkerung im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent.

Ebenfalls zugenommen hat die ausländische Wohnbevölkerung im Kanton. Sie erreichte Ende des vergangenen Jahres den Stand von 115 300 Personen. Ihr Anteil beträgt damit 23,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 0,4 Prozent. Der Ausländeranteil ist zwar in allen Wahlkreisen, aber nicht in allen Gemeinden des Kantons gestiegen: In 19 Gemeinden hat er abgenommen, am stärksten in Wildhaus-Alt St. Johann (–1,2 Prozentpunkte). Der Wahlkreis Werdenberg weist mit 13,7 Prozent den höchsten Ausländeranteil auf, das Toggenburg mit 5,9 Prozent den tiefsten. Bei den Gemeinden erreicht Buchs mit 17,2 Prozent den höchsten Wert, Niederhelfenschwil mit 2,7 Prozent den tiefsten.

Seit Jahren nimmt im Kanton der Anteil der Kinder und Jugendlichen leicht ab, jener der über 65-Jährigen zu. Ende 2014 betrug der Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen 20,9 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. Der Anteil der über 65-Jährigen hat um 0,2 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent zugenommen. Niederhelfenschwil hat mit 28 Prozent den grössten Anteil an Kindern und Jugendlichen, Bad Ragaz mit 17,5 Prozent den geringsten. Den grössten Anteil an über 65-Jährigen hat Amden mit 24,8 Prozent, Niederbüren mit 11,1 Prozent den tiefsten. (ar)