Die Arbeit von Tagesmüttern wird sehr geschätzt

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Die beiden neugewählten Nicole Lihrmann und Corinne Müller mit Katrin Hartmann, die verabschiedet wurde (von links). (Bild: PD)

Die beiden neugewählten Nicole Lihrmann und Corinne Müller mit Katrin Hartmann, die verabschiedet wurde (von links). (Bild: PD)

Buchs Präsidentin Pine Merz leitete durch die kürzlich abgehaltene Hauptversammlung des Tages-Familien-Vereins Werdenberg. Kassierin Katrin Hartmann gab ihren Austritt, mit Corinne Müller und Nicole Lihrmann, beide aus Grabs, konnten zwei motivierte Frauen in den Vorstand gewählt werden. Gemeinderätin Vreni Kruse aus Wartau folgte der Einladung und konnte Einblick in die Vereins- und Vermittlerinnenarbeit nehmen.

Der Jahresbericht der Präsidentin verdeutlichte, dass die Angebote im Jahresprogramm und Möglichkeiten der Begegnungen gerne genutzt wurden. So etwa im Frühsommer beim Samstag mit autofreier Bahnhofstrasse, Buchs4Kids, beim Bastelstand. Eltern, Tageseltern und Eltern mit Kindern machten sich im Herbst auf Wanderschaft und genossen einen in allen Teilen geglückten Tag mit Reiseziel Brambrüesch. Die Einladung zu einem Nachtessen gegen Ende des Jahres war ein Dankeschön an die Tagesmütter. Beim Türkranzbinden und Herstellen weihnächtlicher Gestecke wurden gleichzeitig lustige Episoden aus Erfahrungen als Eltern und Tageseltern erzählt. Der Basiskurs für Tagesmütter wurde von Herbst auf Januar verschoben. Im Frühling und im Herbst wurden Oberstufenschüler an Kursen zum Babysitter ausgebildet. Tagesmütter besuchten den Kurs richtiges Handeln in Notfällen beim Kleinkind.

Im von Susi Crescenti verfassten Vermittlerinnenbericht wurde die Vielseitigkeit dieser Arbeit deutlich. Der Lohn für Betreuung von Tageskindern zeigt sich nicht in Franken und Rappen, die dankbare Anerkennung von Eltern und Tageskindern ist bedeutend wertvoller. Immer wieder käme es vor, dass nach Jahren der Trennung Tageskinder Kontakt zur Betreuerfamilie aufnehmen um Danke zu sagen. Anhand einiger Beispiele wurden im Bericht die gewünschten Anforderungen von Neueinsteigerinnen als Tagesmutter aufgezeigt, bei ungenügender Qualifikation musste abgesagt werden. Die Vermittlerinnen freuen sich, dass sie auf langjährige Tagesmütter zählen konnten und diese in gutem Kontakt mit Eltern respektvoll die Zusammenarbeit pflegten, um so den Kindern die besten Voraussetzungen für ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen. Gross war die Nachfrage nach Tagesmüttern mit Muttersprache Deutsch und einer Zweitsprache. Schön sei, dass eine Migrantin zu einer Familie mit gleicher Muttersprache vermittelt werden konnte. Anschliessend an die Hauptversammlung konnten die Teilnehmer bei einem Apéro Stärkung finden und sich Fotos aus dem vergangenen Jahr anschauen. (pd)

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