Diakon wurde im Amt begrüsst

Am Pfingstsonntag waren Jung und Alt aus der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde in die Kirche Salez geströmt, darunter auch ungewöhnlich viele Kinder. Sie feierten den Amtsantritt von Diakon Ruedi Eggenberger.

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Der Diakon im Kreis der Gemeindeverantwortlichen: Pfarrer Thomas Beerle, Pfarrer Marcel Wildi, Diakon Ruedi Eggenberger, Michael Berger, Präsident der Kirchgemeinde, und Pfarrer Helmut Heck (von links). (Bild: pd)

Der Diakon im Kreis der Gemeindeverantwortlichen: Pfarrer Thomas Beerle, Pfarrer Marcel Wildi, Diakon Ruedi Eggenberger, Michael Berger, Präsident der Kirchgemeinde, und Pfarrer Helmut Heck (von links). (Bild: pd)

SALEZ. Diakon Ruedi Eggenberger betreut seit dem 1. Mai die Angebote für Kinder, Familien und Jugendliche. Die Gemeinde erlebte einen vielfältigen Gottesdienst: Neben Yuka Kitano an der Orgel wirkte die Famigo-Band mit, ebenso die Pfarrer Thomas Beerle, Helmut Heck und Marcel Wildi.

Geschenk des Präsidenten

Nachdem Ruedi Eggenberger lebendig die Pfingstgeschichte erzählt hatte, gingen die Kinder mit Leiterinnen der Kinderkirche ins Kirchgemeindehaus. Nach der Predigt kamen sie mit bunten Papierblumen zurück und brachten ihre guten Wünsche mit. Dann begrüsste Präsident Michael Berger offiziell Ruedi Eggenberger als neuen Mitarbeiter der Kirchgemeinde. Er überreichte ihm ein von Hand gezeichnetes Panorama der Bergkette vom Mutschen bis zum Kamor: «Unter diesen Bergen ist jetzt dein Wirkungsgebiet.»

Am Grabserberg aufgewachsen

Fremd ist das Werdenberg nicht für Ruedi Eggenberger: Er ist auf dem Grabserberg aufgewachsen, war nach seiner Ausbildung am Zürcher «Institut für Gemeindebau und Weltmission» während sieben Jahren in Niederuzwil als Diakon tätig.

Nach dem Gottesdienst kamen alle im Kirchgemeindehaus zum Apéro zusammen. Mit einem Glas in der einen und einem belegten Brötli in der anderen Hand konnte die Gemeinde Ruedi Eggenberger und seine Ehefrau Cécile näher kennenlernen.

Zwei Pfarrer und ein Diakon

Ruedi Eggenberger ist in der neu gegründeten Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Sennwald für «Kinder, Familien und Jugendliche» zuständig. Waren bisher drei Pfarrpersonen je in ihrer Gemeinde für alles zuständig, so konzentrieren sich nun zwei Pfarrer und ein Diakon jeweils auf einen Schwerpunkt in ihrer Arbeit.

Dabei arbeiten sie mit Behördemitgliedern, weiteren Mitarbeitern und mit Freiwilligen zusammen. So soll das inhaltliche Angebot der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde verbessert werden. Die ersten Schritte dazu sind also getan. (pd)