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Deutlich mehr Stellensuchende

Hanspeter Thurnherr

Region Während im Kanton St. Gallen die Zahl der Arbeits­losen (+73) und Stellensuchenden (+218) im Oktober verhältnis­mässig nur leicht angestiegen ist, verzeichnet das Werdenberg einen deutlichen Anstieg: bei den Arbeitslosen +34, bei den Stellensuchenden +49. Oder anders ausgedrückt: Das Werdenberg trug die Hälfte zum Anstieg des Kantons bei den Arbeitslosen und knapp einen Viertel bei den Stellensuchenden bei.

Das Toggenburg dagegen verzeichnete bei den Arbeitslosen ­einen leichten Rückgang und bei den Stellensuchenden nur einen leichten Anstieg. Wildhaus-Alt St. Johann blieb bei den Stellensuchenden stabil und bei den Arbeitslosen beinahe auch (+1). Sevelen ist im Werdenberg (eher zufällig) die einzige Gemeinde mit einer Minus-Bilanz (–1) bei den Arbeitslosen. Alle übrigen Zahlen stiegen dagegen im Werdenberg an (siehe Tabelle).

Ein sommerliches Auf und Ab

Zwischen Juli und Oktober zeigten die Zahlen ein stetiges Auf und Ab. Vom Juli zum August stiegen sie mit zwei Ausnahmen (Arbeitslose Gams und Stellen­suchende Wartau), von August zu September sanken sie (Ausnahme Wartau) und nun zwischen September und Oktober wieder fast durchwegs ein Aufwärtstrend. Dieses Auf und Ab spiegelt sich auch im ganzen Kanton bei den Arbeitslosenzahlen, während es bei den Stellensuchenden von Mai bis September nur ­rückwärtsging. Ob der Oktober-­Anstieg hier eine Trendwende einläutet, muss sich erst noch ­zeigen.

Die Zahl der Stellensuchenden ist im Vorjahresvergleich in allen Wahlkreisen gesunken. Die Abnahmen betragen zwischen 14,4 Prozent im Sarganserland und 3,5 Prozent im Wahlkreis St. Gallen. Um über zehn Prozent sind die Werte auch im Wahlkreis Rorschach und im Werdenberg zurückgegangen.

Stärkster Rückgang in Industrie und Gewerbe

Die Zahl der Stellensuchenden ist Ende Oktober 2017 in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe im Kanton gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent zurückgegangen, bei den Dienstleistungen um gut fünf Prozent. Im industriellen Sektor verzeichnen der Bereich Elektrotechnik, Elektronik, Uhren, Optik sowie die metallverarbeitende Industrie Rückgänge von fast zwanzig Prozent.

Eine Zunahme gab es im Fahrzeugbau, eine leichte Ab­nahme im Baugewerbe. Im Dienstleistungssektor weisen der Detailhandel und das Gastgewerbe eine leichte Zunahme, der Grosshandel, der Transportbereich sowie die Informatikbranche einen Rückgang auf.

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

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