«Der Zeitpunkt ist für mich ideal»

Barbara Dürr, was motiviert Sie, das Amt als Nationalrätin anzustreben? Es ist für mich eine neue Herausforderung. Ich wäre aufgrund von dem, was ich bisher machte, privat dazu bereit. Nachdem Lucrezia Meier-Schatz zurücktritt, wäre es schön, ihren Sitz wieder mit einer Frau zu besetzen.

Drucken
Teilen
Barbara Dürr Nationalratskandidatin der CVP Werdenberg (Bild: DORIS LIPPUNER)

Barbara Dürr Nationalratskandidatin der CVP Werdenberg (Bild: DORIS LIPPUNER)

Barbara Dürr, was motiviert Sie, das Amt als Nationalrätin anzustreben?

Es ist für mich eine neue Herausforderung. Ich wäre aufgrund von dem, was ich bisher machte, privat dazu bereit. Nachdem Lucrezia Meier-Schatz zurücktritt, wäre es schön, ihren Sitz wieder mit einer Frau zu besetzen.

Eine landläufige Regel sagt, dass ein Nationalratsmandat einem halben Arbeitspensum entspricht. Sie sind Bäuerin, Präsidentin des kantonalen Bäuerinnenverbandes und betreiben den Volg-Erlebnishof in Gams. Wäre das dann nicht ein bisschen viel?

Auf 2016 werden wir einen Nachfolge-Betrieb für den Natura-Erlebnishof suchen. Weil unser Sohn Schritt für Schritt in den Bauernhof einsteigt, bringt mir dies Entlastung. Im Februar 2016 werde ich nach zehn Jahren als Präsidentin des Bäuerinnenverbandes das Amt abgeben. Das Timing ist ideal, denn auch die fünf Kinder sind jetzt erwachsen und selbständig.

Wo lägen Ihre thematischen Schwerpunkte bei einer allfälligen Wahl?

Nebst der Landwirtschaftspolitik, was auf der Hand liegt, würde ich mich vor allem in der Familien- und Sozialpolitik einsetzen und hier meine Erfahrungen aus dem beruflichen und privaten Betätigungsfeld einbringen. (ht)

Aktuelle Nachrichten