Der Wind war Spielverderber

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Gams/Baku Auch im zweiten Wettkampf an den Europameisterschaften in der aserbaidschanischen Hauptstadt war dem Sportschützen Christoph Dürr kein Glück beschieden. Im Dreistellungsmatch glückte ihm zwar, wie den beiden anderen Schweizern auch, ein ansprechender Wettkampf. Doch nach kniend und liegend kam der stehend zu absolvierende Teil. In der Windschlacht von Baku verloren die Eidgenossen den Faden und zahlreiche Positionen im Klassement. Der Solothurner Jan Lochbihler war sogar auf Finalkurs, ihm blieb letztlich Rang 21. Christoph Dürr, dem jüngsten und unerfahrensten Schweizer, erwischte es am schlimmsten. Nach 80 Schuss kniend und liegend war der Gamser im hinteren Mittelfeld klassiert, zur absoluten Spitze fehlte nicht viel. Doch in der abschliessenden Disziplin des Dreistellungsmatches musste sich Dürr mit 354 Punkten begnügen. Mit total 1118 Zählern belegte er den 56. Schlussrang. (pd)