Der Verkehrsverein Grabs hat wieder einen Präsidenten

GRABS. An der Hauptversammlung des Verkehrsvereins Grabs konnte das Amt des Präsidenten nach einer einjährigen Vakanz zur Zufriedenheit aller anwesenden Mitglieder wieder besetzt werden. Heiri Vetsch wurde einstimmig gewählt.

Heidy Beyeler
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Heiri Vetsch hat gut lachen, seine Wahl zum Verkehrsvereins- präsidenten fiel ohne Wenn und Aber einstimmig aus. (Bilder: Heidy Beyeler)

Heiri Vetsch hat gut lachen, seine Wahl zum Verkehrsvereins- präsidenten fiel ohne Wenn und Aber einstimmig aus. (Bilder: Heidy Beyeler)

GRABS. An der Hauptversammlung des Verkehrsvereins Grabs konnte das Amt des Präsidenten nach einer einjährigen Vakanz zur Zufriedenheit aller anwesenden Mitglieder wieder besetzt werden. Heiri Vetsch wurde einstimmig gewählt.

Hansruedi Kubli, Finanzchef, führte – ad interim – souverän durch die Versammlung und bot dabei ab und an verbale humoristische Einlagen. Einen Jahresbericht des Präsidenten gab es aus erwähnten Gründen nicht, doch Kubli fasste zusammen, was während des vergangenen Jahres alles gelaufen ist.

Ehre, wem Ehre gebührt

Nach 42 Jahren tritt Peter Vetsch – 86jährig – offiziell von seiner Aufgabe als Bauchef aus dem Vorstand zurück, nachdem bereits vor einem Jahr Hansruedi Lippuner dieses Amt übernommen hatte und von Peter Vetsch während des vergangenen Jahres begleitet wurde. Kubli betonte anlässlich der Ehrung, dass der Verein dennoch hofft, dass Peter Vetsch mit seinen Erfahrungen dem Verein hie und da weiterhin zu Dienste steht.

Als Anerkennung für seine langjährigen Einsätze wurde ihm ein Gutschein überreicht für ein Essen auf der Voralp – natürlich mit seiner Gattin. Ebenso fand der anwesende Gemeindepräsident Hans Rudolf Lippuner lobende Worte für die geleisteten Dienstbarkeiten im Interesse des Verkehrsvereins, und auch er überreichte Peter Vetsch ein Präsent.

Im Anschluss an die statutarischen Traktanden entführte Höhlenforscher This Isler, Grabserberg, die Mitglieder in die Welt des Karstgebietes rund um die Gamsalp. Der höchst interessante, bebilderte Vortrag liess die einen oder anderen Zuhörer ganz schön frösteln beim Anblick der magischen, faszinierenden Welt und der unzähligen Höhlen im Gebiet zwischen Chäserrugg und Gamserrugg bis hinab zur Voralp.

Zur Höhlenwelt von Grabs

Zwischen Chäserrugg und Gamserrugg wurden inzwischen 103 Höhlen von der Arbeitsgemeinschaft Speläologie (AGS) Regensdorf ausgemessen. Zwischen Gamserrugg und Voralp sind inzwischen 65 Höhlen bekannt, wie This Isler ausführte. Dieses Höhlensystem wird von der Höhlengruppe Neuenalp von This Isler erforscht. Man schätze aber, dass das in diesem Gebiet nur etwa ein Viertel aller Höhlen seien. Das bedeutet, ein Grossteil dieser Höhlen ist noch gar nicht erforscht. Isler betonte mit aller Deutlichkeit, die gekennzeichneten Wanderwege – oder im Winter die markierten Pisten – unter keinen Umständen zu verlassen. Eine allfällige Bergung sei – wenn überhaupt – nur schwierig zu bewerkstelligen.

Zum Schluss seiner Ausführungen zeigte er einen imposanten Kurzfilm von seinem Sohn Michael Isler. Mit diesem Beitrag wird erst klar, was es heisst, in solche Höhlen abzusteigen – und natürlich auch wieder aufzusteigen. Teils sind die Eingänge so eng, dass man sich nicht vorstellen kann, wie es möglich ist, hier einen Körper einer erwachsenen Person durchzuzwängen. Beeindruckende Bilder zeigten die Welt der Höhlenforscher, die nicht gerade jedermanns Sache ist.

Peter Vetsch wird persönlich vom Gemeindepräsidenten Rudolf Lippuner für seine langjährigen Dienste geehrt.

Peter Vetsch wird persönlich vom Gemeindepräsidenten Rudolf Lippuner für seine langjährigen Dienste geehrt.

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