Der unkultivierte Bruder des Punk

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Nachdem die erste Punkrock­welle ihren Höhepunkt erreicht hatte und immer mehr kommerzialisiert wurde, betrat der Hardcore-Punk mit lokalen Bands die Bühne. Er war härter, lauter, schneller, aggressiver und galt als «unkultivierter». Heute stellt er eine heterogene und facettenreiche Gemeinschaft dar. Die Bands sind im Gegensatz zu anderen Musikarten mehrheitlich eine lokale Angelegenheit. Einzelne Hardcore-Punk-Szenen unterscheiden sich deshalb stark. Ein wichtiger Aspekt jeder Hardcore-Punk-Musik ist die Auseinandersetzung mit Politik. Dies geht von einer ­kompletten Antihaltung bis hin zu konstruktivistischer Gesellschaftskritik. (mea)