«Der Traum von Bon Jovi»

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Die 44-jährige Nicole Engler aus Grabs besuchte ihr erstes Konzert in Luzern. Heute träumt sie in grösseren Dimensionen: Amerika! Die vielseitige engagierte Mama und Buchhalterin in Teilzeit hat sich mit Andrea Müntener getroffen.

Grüezi Frau Engler, wie geht es Ihnen?

Daumen hoch! Mir geht es blendend. Ich sitze hier mit dir beim Kafi. Meine Mädchen sind in der Schule und mein Mann bei der Arbeit. Somit alles wunderbar.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

19 Jahre. Von der Innerschweiz bin ich – nach einem Boxenstopp in Bad Ragaz – der grossen Liebe wegen nach Grabs gekommen. Anfangs zog mich das Heimweh öfters zu meinen Eltern nach Brunnen. Durch die eigene Familie hat sich dies etwas gelegt. Im Sommer, da packt es uns ab und zu und wir fahren zum Baden in meine alte Heimat, an den Vierwaldstättersee. Die Bademöglichkeiten hier können meinem See das Wasser nicht reichen.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Ich bin in der Endphase der Adventskalender-Produktion, es fehlen mir nur noch wenige Sächeli. Zudem befasse ich mich mit den Weihnachtsgeschenken. Glücklicherweise kann man heute ­vieles online bestellen, das dünkt mich sehr angenehm. Wenn ich schon online bin, schweife ich öfters auf die Website von Bon Jovi ab. Ich bin ein grosser Fan von ihm und hoffe, dass er 2018 endlich wieder nach Europa kommt. Leider ist bis jetzt noch nichts bekannt.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Konzert?

Das war in Luzern, ich war damals 14 Jahre alt. Als Teenager stand ich total auf die Gruppe Modern Talking. Jeder hat es damals gehört, aber niemand gab es zu! Nachdem der Sänger seine Nora-Halskette ums Verrecken nicht in Nicole umtauschen wollte, habe ich die Musikrichtung gewechselt! Mein Herz schlägt nun im Takt der Rockmusik, insbesondere für Bon Jovi.

Welches Konzert möchten Sie noch besuchen?

Da gibt es diesen Traum, welchen ich mit meiner Freundin hege. Einmal ein grosses Konzert von Bon Jovi in seiner amerika­nischen Heimat New Jersey zu besuchen. Das wird sicherlich nicht heute oder morgen sein. Aber ­irgendwann – das sage ich dir – wird uns Bon Jovi in Amerika empfangen! Darauf freue ich mich schon heute.