Der Tarifstreit bleibt zäh

Wieder einmal wurde ein Entscheid im Tarifstreit der beiden Obertoggenburger Bergbahnen für gestern angekündigt. Doch bis Redaktionsschluss blieb eine Mitteilung darüber aus.

Katharina Rutz
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Noch ist nicht klar, ob es in der kommenden Saison für das zusammenhängende Obertoggenburger Skigebiet gemeinsame Tarife geben wird. (Bild: Ralph Ribi)

Noch ist nicht klar, ob es in der kommenden Saison für das zusammenhängende Obertoggenburger Skigebiet gemeinsame Tarife geben wird. (Bild: Ralph Ribi)

WILDHAUS/UNTERWASSER. Das Warten hat noch kein Ende. Bereits für den 17. Oktober wurde eine Informationsveranstaltung zu den Tarifverhandlungen zwischen der Toggenburg Bergbahnen AG und der Bergbahnen Wildhaus AG angekündigt und dann wieder abgesagt. Für gestern Freitag wurden wiederum Verhandlungen bestätigt. Es hiess gar, dass dies der letzte mögliche Termin für eine Einigung sei, sozusagen die «Deadline». Doch wieder gab es keine Information – und dies obwohl die Parteien bereits im Vorfeld angefragt wurden und von einer Seite auch ein Gespräch zugesichert wurde.

Über die Verhandlungen kann deshalb nur spekuliert werden. Hat eine Einigung stattgefunden oder nicht? Rund 27 Millionen Franken hat die Toggenburg Bergbahnen AG auf der Achse Unterwasser in das neue Gipfelrestaurant und die neue Gondelbahn in den letzten Jahren investiert. Demgegenüber stehen ein jahrelanger Ausbau einer flächendeckenden Beschneiung und geplante Investitionen von 20 Millionen Franken bei den Bergbahnen Wildhaus. Schwere Geschütze im Streit um die Verteilung der Einnahmen aus dem Tarifverbund. ? DIE DRITTE