Der Stellvertreter des Bischofs tritt zurück

ST. GALLEN. Generalvikar P. Josef Rosenast (65) wird eine neue Aufgabe angehen. Per 1. Januar 2016 übergibt der Stellvertreter von Bischof Markus Büchel nach zwölf Jahren sein Amt an den bisherigen Regens Guido Scherrer.

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ST. GALLEN. Generalvikar P. Josef Rosenast (65) wird eine neue Aufgabe angehen. Per 1. Januar 2016 übergibt der Stellvertreter von Bischof Markus Büchel nach zwölf Jahren sein Amt an den bisherigen Regens Guido Scherrer. Als Generalvikar (GV), Mitglied der Bistumsleitung (Ordinariatsrat) und im Domkapitel war er zuständig für viele Arbeitsbereiche innerhalb und ausserhalb des Bistums. Seine wesentliche Aufgabe sah er darin, Bischof Markus zu entlasten und ein positives Bild von der Kirche in den drei Bistumskantonen St. Gallen, Appenzell-Inner- und -Ausserrhoden zu vermitteln.

Auch «dornige Seiten» erlebt

«Dabei hilft, dass wir einen guten, den Menschen nahen Bischof haben», lässt sich Rosenast in einer Pressemitteilung zitieren. «Ich bin oft von schweizerischen Sitzungen wieder sehr gern zurück nach St. Gallen gefahren.» Unter anderem war er in der DOK (Deutschschweizer Ordinarienkonferenz), die aus den deutschsprachigen Bischöfen und Generalvikaren besteht. Hier erlebte Rosenast gemäss Communiqué regelmässig «dornige Seiten der Schweizer Kirche».

Wie es in der gestern verbreiteten Medienmitteilung weiter heisst, war dem Ordensmann der Kontakt mit den Frauenklöstern, die vom Bischof visitiert und von seinem Stellvertreter sowie dem Kanzler des Bistums begleitet werden, wichtig. (wo)

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