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Der Schweizer Pass ist beliebt

Schweizermacher 2017 liessen sich mehr Personen einbürgern als im Vorjahr. Ab kommender Woche gelten strengere Kriterien. 40600 – so viele Einbür- gerungen zählte das Staatssekretariat für Migration bis Ende November. Nimmt man die Dezember-Zahlen der vergangenen Jahre als Richtwert, dann dürften es zum Jahresende etwa 45000 Einbürgerungen sein. Das wären deutlich mehr als im Jahr 2016 (41150) und fast so viele wie im Rekordjahr 2006 (46000).

Die meisten Einbürgerungen verzeichneten bis Ende November die Kantone Zürich und Waadt. Beide melden zudem mehr Einbürgerungsgesuche.

In diesen zwei Kantonen wurden die Ausländer explizit auf die Verschärfungen aufmerksam gemacht, die mit dem Jahreswechsel in Kraft treten. Zwar müssen sich einbürgerungswillige Personen neu nur noch zehn statt wie bisher zwölf Jahre in der Schweiz aufgehalten haben, bis sie ein Gesuch stellen können. Dafür ist eine Niederlassungsbewilligung neu zwingende Voraussetzung. Zudem gelten strengere Integrationskriterien. Für eine Einbürgerung braucht es künftig in der ganzen Schweiz die Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich in einer Landessprache verständigen zu können.

Gemäss Migrationsexperten haben die neuen Bestimmungen zur jüngsten Zunahme bei den Einbürgerungszahlen beigetragen. Daneben wird die Einwanderung aus den Balkanstaaten und anderen Nicht-EU-Ländern, die in den 1990er Jahren einsetzte, als Ursache genannt. 2017 liessen sich über 3200 Personen aus Kosovo einbürgern. (bär)17

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