Der Schutz vor Hochwasser muss konkreter werden

LUSTENAU. Im Vorfeld der Vorstellung des Planungsstandes des «Rhesi»-Hochwasserschutzprojektes am Alpenrhein mahnten der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und der St. Galler Regierungsrat Willi Haag (FDP) am Montag Kompromissbereitschaft der Akteure an.

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LUSTENAU. Im Vorfeld der Vorstellung des Planungsstandes des «Rhesi»-Hochwasserschutzprojektes am Alpenrhein mahnten der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und der St. Galler Regierungsrat Willi Haag (FDP) am Montag Kompromissbereitschaft der Akteure an.

Angesichts des hohen Schadenspotenzials brauche es jetzt Bewegung von allen Seiten, das Projekt müsse konkreter werden, so der Tenor. Ein 300jährliches Hochwasser am Alpenrhein könnte laut Studien im Rheintal einen Schaden von sechs bis sieben Milliarden Schweizer Franken anrichten, sagte Wallner in Lustenau. 2005 war deshalb die Verbesserung des Hochwasserschutzes ein wichtiger Teil des Entwicklungskonzepts Alpenrhein, das von den Regierungen Vorarlbergs, Liechtensteins, Graubündens und St. Gallens unterzeichnet wurde. Seit 2011 befindet sich das «Rhesi»-Hochwasserschutzprojekt in der Vorplanungsphase, in 12 000 Einzelkontakten wurden die Anliegen betroffener Grundbesitzer gesammelt. (sda) ? THEMA 19