Der Regen machte die Schönen noch schöner – und das Fernsehen filmte mit

NESSLAU. Auf dem Schauplatz Berstel in Nesslau trafen sich gestern 39 Bauern mit ihren insgesamt 1087 Tieren. Trotz des regnerischen Wetters kamen auch viele Besucherinnen und Besucher an die grösste Viehschau der Ostschweiz. Vor allem für die Experten und die Umbinder sei der Regen aber mühsam.

Yasmin Bleiker
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Der Regen konnte der guten Stimmung dieser Viehschau-Teilnehmer nichts anhaben. (Bild: Yasmin Bleiker)

Der Regen konnte der guten Stimmung dieser Viehschau-Teilnehmer nichts anhaben. (Bild: Yasmin Bleiker)

NESSLAU. Auf dem Schauplatz Berstel in Nesslau trafen sich gestern 39 Bauern mit ihren insgesamt 1087 Tieren. Trotz des regnerischen Wetters kamen auch viele Besucherinnen und Besucher an die grösste Viehschau der Ostschweiz. Vor allem für die Experten und die Umbinder sei der Regen aber mühsam. «Die Arbeit ist aufwendiger, wenn es nass ist», sagt Jakob Wickli, Präsident der Viehschaukommission Nesslau.

Volles Festzelt

Während der Auffuhr blieb das Wetter trocken, erst nachdem alle Kühe angebunden waren, fielen die ersten Regentropfen. Bei den Besuchern und den Teilnehmern der Viehschau herrschte aber trotz des Wetters eine heitere Stimmung. Die meisten suchten Unterschlupf im Festzelt. Ein paar Neugierige liefen durch die Reihen der angebundenen Tiere und beobachteten die Experten bei der Begutachtung und Rangierung.

Hervorragende Qualität

Am Nachmittag wurden die Schönsten der Schönen gekürt. Die Experten begründeten ihre Entscheide umfassend. Sie lobten die hervorragende Qualität aller Tiere. Schauexperte Heini Stricker: «Es ist ein herrliches Schauen.»

Für die Wahl der «Miss Nesslau» wurden die 31 erstrangierten Kühe in den Ring geführt. Schliesslich wurden die ersten drei ausgewählt. «Das sind die drei Kühe, die dem Zuchtziel am nächsten kommen», sagte Schauexperte Walter Rhyner.

Auch das Schweizer Fernsehen war anwesend. Während die Experten die Euter der mittleren Kühe (zweite und dritte Melk) begutachteten, um den Schöneuterpreis zu vergeben, mussten die Besucher sich gedulden, bis für das TV alles im Kasten war.