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Der Ostschweizer Wetterfrosch fürs Ohr

Nachgefragt

Im Pfalzkeller in St. Gallen wird heute der Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz für das Jahr 2017 an SRF-Meteo vergeben. Für genaue Wettervorhersagen sorgt unter anderen Jürg Zogg. Der 44-jährige Senior-Forecaster, also der Prognosenchef des Meteoteams, ist in Wil aufgewachsen. Seine Eltern stammen aber aus Oberschan. Der studierte Geograf mit Vertiefung in Klimatologie und Atmosphärenphysik über die täglichen Herausforderungen eines Wettermachers.

Was bedeutet für Sie der Preis?

Es ist eine grosse Ehre, dass unsere Arbeit so geschätzt wird. Es zeigt auch, dass sich die Ostschweizer gut vertreten fühlen. Ich kannte den Preis bis anhin jedoch nicht.

Viele Leute hören Sie täglich am Radio. Werden Sie trotzdem auf der Strasse wiedererkannt?

Ich bekomme oft Rückmeldungen aus der Region von Kollegen und Bekannten, wenn ich unterwegs bin. Da ich hauptsächlich im Radio tätig bin, kennen mich die Leute eigentlich nur vom Hören. Deshalb werde ich beinahe nie von fremden Menschen angesprochen. Falls ich erkannt werde, dann verständlicherweise nur an meiner Stimme. Dann folgt oft die Frage: «Sind sie der vom Wetter?» Ich bin ganz froh darüber, ein normales Privatleben führen zu können.

Die Jury des Preises bezeichnet eine für Laien verständliche Wettervorhersage als Herausforderung. Wie sehen Sie das?

Es ist tatsächlich nicht einfach, alle gesammelten Informationen auf das Wesentliche zu kürzen. Am Morgen studiere ich durchschnittlich eine Stunde die Wetterdaten und Prognosenmodelle. Später, in der Wetterbesprechung, versucht das Team einen gemeinsamen Nenner zu finden. Am liebsten würde ich 10 Minuten lang das Wetter jedes einzelnen Tals besprechen, muss die Informationen aber zum Teil auf eine Minute herunterbrechen. Die Entscheidung, was für die Sendung relevant ist und was nicht, fällt manchmal schwer. Die Vorhersagen müssen zum Schluss auch für Laien verständlich formuliert sein. (jm)

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