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Der Lauftreff Buchs war am «End der Welt»

Die diesjährige Vereinsreise führte den Lauftreff Buchs in den Jura. Beim ersten Halt gab es eine kompetente und witzige Führung durch das nationale Sportzentrum in Magglingen – bis ans «End der Welt».
Glückliche Gesichter beim Buchser Lauftreff trotz garstigem Wetter. (Bild: PD)

Glückliche Gesichter beim Buchser Lauftreff trotz garstigem Wetter. (Bild: PD)

Die diesjährige Vereinsreise führte den Lauftreff Buchs in den Jura. Beim ersten Halt gab es eine kompetente und witzige Führung durch das nationale Sportzentrum in Magglingen – bis ans «End der Welt». So heisst dort der höchstgelegene Teil, eine tolle Gegend zum Wandern, Biken und Langlaufen. Während sich bei den einen langsam der Hunger bemerkbar machte, war es bei den andern eine gewisse Nervosität.

Acht Lauftreffler und Lauftrefflerinnen hatten sich nämlich für den Berglauf Biel–Magglingen angemeldet und fieberten dem Start entgegen. Die Strecke misst knapp acht Kilometer mit 500 Höhenmetern und verläuft mehrheitlich durch den Wald. Sie bietet aber auch eine spektakuläre Aussicht auf den Bielersee und die Berner Alpen. Bei bestem Wetter kamen alle gut ins Ziel und Seraina und Ursina Müller (1. und 2.) sowie Alexander Heim (2.) schafften es in ihren Kategorien sogar auf das Podest. Ein feines Nachtessen am See und ein Schlummertrunk an der Bar in der Unterkunft rundeten einen gelungenen Tag ab. Am Sonntag führte die Reise ins Val-de-Travers nach Couvet zu einer Absinth-Destillerie. Heute ist das Absinth-Brennen ja wieder erlaubt. Man brauchte also kein schlechtes Gewissen zu haben, um der launigen Präsentation von Geschichte und Herstellung dieses jurassischen Traditionsgetränks durch eine lebendige «fée verte» zu folgen. Nach einem bodenständigen Mittagessen in Noiraigue stand eine Wanderung zum Creux du Van auf dem Programm. Der Aufstieg zu diesem monumentalen Felsenkessel im Grenzbereich des Neuenburger und Waadtländer Juras war nur etwas für Wetterfeste, denn das Wetter hatte umgeschlagen und begleitete die Lauftreffler mit Nebel, Regen und Wind. Fast ebenso unfreundlich war der Empfang in der Berghütte, wo für die Wandergruppe ein Dessert hätte bereit stehen sollen. Man hatte wohl die Wettertauglichkeit der Werdenberger unterschätzt und nichts vorbereitet.

Zurück im warmen und trockenen Reisebus war die Stimmung aber schnell wieder gut und bei einem zusätzlichen Halt konnten die Dessertgelüste doch noch gestillt werden. So kamen die Lauftreffler zufrieden und um einige Eindrücke vom anderen Ende der Schweiz reicher zurück ins heimische Werdenberg. (pd)

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