Der Landesstreik 1918 – ein Trauma für das Bürgertum

BUCHS. Am Dienstag, 8. September 2015, eröffnet Prof. Dr. Christian Koller, Direktor , Schweizerisches Sozialarchiv Zürich , die Vortragsreihe des 2. Semesters 2015 im Seniorenforum Werdenberg mit einem Vortrag über den Landesstreik von 1918.

Merken
Drucken
Teilen

BUCHS. Am Dienstag, 8. September 2015, eröffnet Prof. Dr. Christian Koller, Direktor , Schweizerisches Sozialarchiv Zürich , die Vortragsreihe des 2. Semesters 2015 im Seniorenforum Werdenberg mit einem Vortrag über den Landesstreik von 1918. Wie gewohnt findet der Vortrag im NTB Buchs statt und beginnt um 15.15 Uhr.

Der Landesstreik von 1918 war die grösste innenpolitische Krise der Schweiz seit der Gründung des modernen Bundesstaates von 1948. In seinem Referat gibt Prof. Koller einen Überblick über die Entwicklung der Schweiz seit dem Kriegsausbruch von 1914. Er wird sowohl auf die lang- als auch auf die kurzfristigen Ursachen des Landesstreikes eingehen sowie dessen innenpolitischen und internationalen Kontexte beleuchten. Neben den Ereignissen stehen die direkten und indirekten Auswirkungen auf die politische Kultur der Schweiz und auf die Herausbildung des helvetischen Sozialstaates im Zentrum des Vortrages. Der Referent, Prof. Dr. Christian Koller, hat Geschichte sowie Wirtschafts- und Politikwissenschaften studiert. Nach seiner Promotion habilitierte er sich in Neuer Geschichte und war während sieben Jahren als Dozent an der Bangor University (Wales) tätig. Seit 2011 ist er Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit an der Uni Zürich und arbeitet seit 2014 als Direktor des Schweizerischen Sozialarchivs in Zürich. (pd)