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Der Kreativität freien Lauf lassen

Am vergangenen Freitag fand die gutbesuchte Vernissage für die Ausstellung von Rita Eschenmoser in der Galerie im Städtli 7 statt.
Mengia Albertin
Rita Eschenmoser (rechts) diskutiert mit Annemarie Engler über ihre Werke. (Bild: Mengia Albertin)

Rita Eschenmoser (rechts) diskutiert mit Annemarie Engler über ihre Werke. (Bild: Mengia Albertin)

Freunde, Familie und Bekannte wurden herzlich von der Künstlerin Rita Eschenmoser in der Galerie begrüsst. Die zahlreich erschienen Besucher verteilten sich in den altertümlichen Räumen im Werdenberg und liessen die Werke aus Acryl und Mischtechnik zuerst auf sich wirken. Ihre Freundin Annemarie Engler hielt dann zur offiziellen Eröffnung der Vernissage eine Rede zur Künstlerin.

Werke aus Acryl und Mischtechnik

Die Liebe und Leidenschaft zu ihrer Kunst habe begonnen, als ein begnadeter Künstler ein grosses Lob zu ihren Bildern ausgesprochen habe. «Rita, ich gratuliere dir zu deinem künstlerischen Mut», habe er gesagt. Diese Worte begleiten sie noch heute, meint Eschenmoser. Zu Beginn widmete sie sich der Aquarell-Malerei und besuchte einige Kurse dazu, um das Handwerk korrekt zu erlernen.

Dann habe sie diese Art der Malerei aber gelangweilt. Sie hat sich dann immer mehr für das Arbeiten mit Acryl interessiert und auch hier an unterschiedlichen Orten im deutschsprachigen Raum Kurse besucht. Das Acryl gebe ihr die Möglichkeit, kreativ zu sein. Eschenmoser kombiniert in der aktuellen Ausstellung die Farbe mit Sand, Wachs, Collagen, Russ, Asche und Marmormehl. Diese Art der Malerei habe sie sich mit dem Besuch der vielen Kurse erarbeitet. Alle drei Jahre organisiert die Künstlerin eine Ausstellung. Dies ist bereits ihre sechste. Der Abstand von drei Jahren habe sich bewährt. Bekannte müssten dann nicht jedes Jahr zur Vernissage eilen, und sie könne die Ausstellungen bewusst für die Gäste und sich selber machen. So habe sie ausserdem keinen Stress beim Erarbeiten der Werke und könne sich auf die Bilder und ihre Prozesse einlassen und konzentrieren.

«Kreativität ist meine Stärke. Das bedeutet für mich, Ideen zu haben und zu entwickeln und dann die Freiheit zu haben, diese laufen zu lassen. Einfach mal drauflos arbeiten, schauen, was entsteht, und dann mehr daraus machen. Das bedeutet für mich auch künstlerischen Mut», erzählt Eschenmoser.

Sand für weitere Werke geschenkt

In der Eröffnungsrede gibt Engler ihrer Bewunderung für die Arbeit Ausdruck. Sie sei sehr froh, habe Rita Eschenmoser sich für die Malerei als Teil ihres Lebens entschieden. Die Faszination der Ausstellerin für Sand, Stein, Felsen und Wüste ist in den neuen Werken mit ihren erdigen Tönen deutlich ersichtlich. Als Geschenk für die Ausstellung überreichte Engler Eschenmoser ein Säcklein Sand von ihrer letzten Ferienreise. Dies solle für weitere Werke inspirieren. Der Abend klang dann mit einem gemütlichen Apéro aus.

Bis zum 6. November (Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr) lädt die Ausstellung noch zum Verweilen ein.

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